Bundesliga-Relegation: Einspruch abgewiesen - Hertha bemüht die nächste Instanz

Massenauflauf statt Fußballspiel - mit einem vorzeitigen Platzsturm hatten Fortuna-Fans beim Relegations-Rückspiel für eine über 20-minütige Unterbrechung gesorgt.
  • Massenauflauf statt Fußballspiel - mit einem vorzeitigen Platzsturm hatten Fortuna-Fans beim Relegations-Rückspiel für eine über 20-minütige Unterbrechung gesorgt.
  • Foto: Foto: Weege
  • hochgeladen von Mark Zeller

Nach dem heute Nachmittag verkündeten Urteil gibt es kein Wiederholungsspiel um die Zugehörigkeit zur Fußball-Bundesliga. Das DFB-Sportgericht schmetterte den Einspruch von Hertha BSC gegen die Wertung des Relegationsspiels in Düsseldorf ab, obwohl die Partie in der Esprit-Arena unter chaotischen Umständen beendet worden war.

Der Einspruch des Bundesliga-Sechzehnten wurde als unbegründet abgewiesen. Laut Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden Richter, sei „kein Einspruchsgrund nachzuweisen“. Lorenz sagte: „Der Schiedsrichter hat jederzeit regelkonform gehandelt, und die von Hertha BSC behauptete einseitige Schwächung durch die Unterbrechung konnte nicht belegt werden."

Das sehen die Berliner anders. Ihr Anwalt Christoph Schickhardt äußerte sich gegenüber kicker.de deutlich: „Alle haben gesehen, dass das ein irreguläres Spiel war. Das war am Ende kein Fußballspiel mehr. In diesem Urteil und in diesem Verfahren hat das Sportgericht nicht den selbstgebildeten Ansprüchen genügt.“ Deswegen kündigten die Verantwortlichen der Hertha nach dem Urteilsspruch umgehend an, das DFB-Bundesgericht anzurufen.

Auf Düsseldorfer Seite reagierte man erleichtert auf den Richterspruch. „Ich bin froh, dass die Spielwertung, so wie ausgetragen, bestehen bleibt“, wird der Fortuna-Vorsitzende Peter Frymuth in einer ersten Stellungnahme zitiert. „Aus unserer Sicht ist dieses Urteil gerecht“. Weil Hertha BSC nun aber vor das Bundesgericht geht, soll am Mittwoch in Düsseldorf wieder trainiert werden.

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