Judo: Post SV Düsseldorf im Aufstiegskampf

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Spannung, Stimmung, knappe Kiste. So lässt sich der 3. Oberliga-Kampftag für die Post-Männer beschreiben.

180 Km entfernt von Düsseldorf konnte die Besetzung für die 90 Kg Gewichtsklasse nicht wie geplant Kämpfen. Spontan mussten Team-Chef Alexander Meier und Michael Jobs umdisponieren und große Veränderungen an der für diesen Tag geplanten Mannschaftsaufstellung unternehmen.

Unter erschwerten Bedingungen, dafür aber unter tosender Stimmung, startete das Team vom Post SV in die erste Runde gegen den JKG Essen. Christopher Hoekstra (-81kg), Matthijs Snijders (+100) und Florian Hück (-60 kg) konnten die Punkteführung des Gegners ausgleichen und so stand es zum Ende 3:3. Jedoch holte Essen im letzten Kampf den entscheidenden Punkt mit einem unerwarteten De-Ashi-barai.

Die kurze Pause vor der nächsten Begegnung mit dem Gastgeber JG Ibbenbüren, nutzten Meier und Jobs für eine Teambesprechung mit den Post-Männern und eine geringfügige Umstellung der Gewichtsklassen. Mit dem Start der zweiten Runde kochte die Stimmung der Düsseldorfer mit zunehmender Spannung über. Zur Mitte des Kampfes wähnten sich die Ibbenbürener mit einer 3:1 Führung schon dem Siege sicher. Doch bot auch dieses mal Christopher Hoekstra (-73kg) Paroli und wieder war der letzte Kampf entscheidend. Dominik Hück (-66kg) verwandelte diesen, mit einer Art Tani-Otoshi, zum Sieg für den Post SV Düsseldorf.Mit zwei Ranglistenpunkten in der Tasche Fuhren die Düsseldorfer wieder Heim und somit auf Platz zwei der Oberliga.

Am 30. Juni ist es dann soweit. Die Oberliga-Saison 2018 geht in Düsseldorf mit dem 4. Kampftag zu Ende. Die Post-Männer treffen auf den direkten Aufstiegskonkurrenten Remscheider TV und den BTW Bünde II. Für den Post SV ist ein Aufstieg in die dritte Liga möglich. Der Heimkampf findet in der alten Judohalle auf dem Schulhof des Lessing-Gymnasiums, Ellerstraße 84, 40227 Düsseldorf statt. Um zu zeigen wie die Düsseldorfer hinter ihrer Mannschaft stehen ist ein vielzähliges erscheinen wünschenswert. Der Eintritt ist natürlich kostenlos, also kommt einfach um 16 Uhr vorbei, feuert die Post-Männer an und sorgt für eine frenetische Stimmung wie der Judokeller sie schon lange nicht mehr erleben durfte.

Autor:

Fredrik Freisler aus Düsseldorf

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