Landwirtschaft und Handwerk bürgen für Qualität

Jörg und Tim Bischoff (hinten) beim Wurstmachen.

Handwerk und Landwirtschaft bekennen sich zu den Prinzipien von Echtheit und Werthaltigkeit qualitativ hochwertiger Nahrungsmittelerzeugnisse. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Veranstaltung des Deutsche Bauernverbands (DBV) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) mit verschiedenen Gewerken des Lebensmittelhandwerks auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Das Handwerk verarbeitet die Erzeugnisse der Landwirtschaft – Getreide, Fleisch, Milch, Eier – auf kurzen Wegen zu authentischen verbrauchergerechten Lebensmitteln. Gemeinsam lehnen Handwerk und Landwirtschaft Dumpingpreise und Imitate von Lebensmitteln ab. Die enge Zusammenarbeit der mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Regionen.

Fleischerhandwerk setzt auf Bioprodukte
Handwerk und Landwirtschaft können den Menschen noch ganz unmittelbar für Herkunft und Wert der angebotenen Lebensmittel bürgen. Jörg Bischoff, Geschäftsführer und Metzgermeister der Fleischerei Bischoff aus Oberhausen, zugleich Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Mülheim/Oberhausen und Obermeister der Fleischerinnung in Oberhausen, steht für landwirtschaftliche Betriebe, die im Einklang mit der Natur stehen. Dabei sieht sich der Fleischer geradezu als Vorreiter für eine bewusste Ernährung: „Der Trend zum ökologisch-nachhaltigen Wirtschaften und Konsumieren ist heute in nahezu allen Lebensbereichen erkennbar. Das Handwerk ist dabei die erste Adresse für Qualität, natürlich auch für Bioprodukte “, erklärt Bischoff.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, unterhält die Fleischerei ihren eigenen Bio-Hof: „Wir züchten dort Bio-Schweine, die ausschließlich mit natürlicher, pestizidfreier Nahrung gefüttert werden und viel Freiraum haben“, sagt der Geschäftsführer. Für ihn kommt Massentierhaltung nicht infrage. Und das zahlt sich aus: Die hohe Qualität der Produkte bestätigt auch das EU-Bio-Gütesiegel. Dafür muss die Fleischerei regelmäßig strenge Kontrollen bestehen und beweisen, dass sie zum Beispiel gänzlich auf gentechnisch veränderte Erzeugnisse verzichtet. Für Metzgermeister Bischoff kein Problem: „Die Zukunft der Fleischerei sehe ich in Bioprodukten und dafür ist das Fleischerhandwerk bestens gerüstet.“

Autor:

Norbert Opfermann aus Düsseldorf

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