Zahl neuer Ausbildungsverträge höher als im Vorjahr

Geschafft
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Die Handwerkskammern melden zum Stichtag 31. Mai 5.073 Auszubildende mehr als im Vorjahreszeitraum. Angesichts der auch in diesem Jahr aufgrund der demografischen Entwicklung drohenden Bewerberlücke schließen die Handwerksbetriebe frühzeitig ihre Ausbildungsverträge ab. „Wer eine Lehrstelle sucht, ist bei den Ausbildungsberatern der Handwerkskammern an der richtigen Stelle“, ermuntert ZDH-Präsident Otto Kentzler die jugendlichen Schulabgänger in einem Beitrag für die Neue Osnabrücker Zeitung (8. Juni 2011).
„Bis zum 31. Mai wurden im Handwerk 41.811 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in die Handwerksrolle eingetragen. Das ist ein Plus von 13,8 Prozent (plus 5.073) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs von 16,6 Prozent in den neuen Bundesländern (West: 13,5 Prozent plus).

Unsere Betriebe zeigen sich für die Situation sensibilisiert und schließen frühzeitig die Ausbildungsverträge ab. Dies gilt gerade für die neuen Länder. Dort übersteigt weiterhin das Angebot an freien Lehrstellen deutlich die Zahl der Bewerber. Wenn ein Betrieb und ein geeigneter Bewerber zusammen finden, wird in diesem Jahr zügig ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen.
Das hohe Plus an neu abgeschlossenen Verträgen zu diesem Zeitpunkt lässt daher keine Rückschlüsse auf das Ergebnis zu Beginn des Ausbildungsjahres zu. Denn immer mehr Handwerkskammern in den alten Bundesländern melden, dass sich der Bewerbermangel deutlich verstärkt.

Offenbar haben Handwerksbetriebe im Wettbewerb um den Nachwuchs aber gute Karten. Mit der bundesweiten Imagekampagne und zahlreichen regionalen und lokalen Aktionen haben sich die Handwerksbetriebe bei den Jugendlichen als innovativ und interessant präsentiert.

Besonders die Aussage „Im Handwerk zählt nicht, wo man her kommt, sondern wo man hin will“ kommt bei den Jugendlichen an, macht sie doch deutlich, dass die Ausbildung allen offen steht, die leistungsbereit sind.

Aktuell sind allein in den Internet-Lehrstellenbörsen des Handwerks rund 20.000 freie Ausbildungsplätze registriert. Darunter sind in aller Regel immer noch alle von den Jugendlichen favorisierten Berufe vertreten. Wer eine Lehrstelle sucht und keinen Ausbildungsbetrieb kennt, ist bei den Ausbildungsberatern der Handwerkskammern an der richtigen Stelle, die sich eng mit den Beratern der Arbeitsagenturen abstimmen. Auch gibt es keine Hemmschwelle mehr für Jugendliche mit Migrationshintergrund, da die Kammern über mehrsprachige Ausbildungsberater verfügen, beispielsweise türkisch/deutsch.“

Quelle: ZDH

Zu Handwerksthemen finden Sie auch Berichte unter http://malerillu.de, dem Online Magazin der Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf

Autor:

Heiner Pistorius aus Düsseldorf

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