Neue Stabstelle und Wirtschaftsförderer gesucht

Im Oktober soll Baubeginn für den dritten Autobahnanschluss in Emmerich sein. Foto: Jörg Terbrüggen
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Die Frage der Unterbrigung von Asylsuchenden wird eines der Themen des Jahres 2016 sein. Darauf wies Bürgermeister Peter Hinze im Gespräch mit dem Stadtanzeiger hin. Allerdings steht auch die Frage, wie es mit der Gesamtschule weitergeht, weit oben auf der Agenda.

Seit Oktober gibt es die Notunterkunft in der Hansahalle. Über die Weihnachtstage blieb diese allerdings leer. „Vor dem 4. Januar werden keine neuen Asylsuchenden erwartet“, so Bürgermeister Peter Hinze. Das Thema werde ihn und die Menschen in Emmerich auch in 2016 weiter beschäftigen. „Unsere Kapazitäten sind langsam erschöpft, gerade was Wohnraum anbelangt. Der Wohnungsmarkt ist abgegrast.“ Doch die Zuweisung gehe weiter.
So forderte Hinze jeden Bürger, der Wohnraum zur Verfügung stellen kann, auf, sich beim Fachbereich 7 zu melden. In diesem Zusammenhang soll bekanntermaßen eine Stabstelle für Asyl und Integration im Rathaus geschaffen werden. „Wir haben eine große Anzahl an vielversprechenden Bewerbern. Ob es allerdings zum 1. April gelingt kann ich noch nicht sagen.“
Spannend ist auch das Thema Schule. Und hier vor allem die Frage, wie es mit der Gesamtschule weiter geht. Ein Workshop eines Architekturbüros aus Aachen hat es bereits gegeben, der zweite folgt jetzt im Januar. „Der Blick von außen ist dabei sehr hilfreich“, so Hinze. Am 20. Januar sollen die Vorschläge dem Schulausschuss detaillierter vorgestellt werden. Spannend sei vor allem die Frage, wo man anbauen und wo eventuell umbauen müsse.
„Wichtig ist, dass der Schandfleck endlich beseitigt wird“, bemerkte der Bürgermeister zum Thema Neumarkt. Es habe sich letztendlich doch ausgezahlt, dem Investor Schoofs die letzte sechs Wochen-Frist zu gewähren. Im März wird das weitere Vorgehen im Ausschuss für Stadtentwicklung behandelt. Wenn alles glatt läuft, kann im Juni/Juli mit dem Bau begonnen werden.
Ab 1. Juli will die Stadt einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer beschäftigen. „Im Januar starten wir die Ausschreibung“, so Hinze. Bis Juli wird es wohl eine Übergangslösung geben. „Wir können uns nicht leisten, den Job verwaisen zu lassen. Schließlich sind wir auch darauf angewiesen, dass die Sponsoren uns weiterhin bei den verschiedenen Veranstaltungen unterstützen.“ Nachdem nun auch die letzten Abstimmungsprobleme mit dem Kreis beseitig sind, kann auch das Projekt Gesundheitspark in den nächsten Monaten an den Start gehen.
In Sachen 3. Autobahnanschluss ist der Informationsstand, dass der Baubeginn für Oktober 2016 geplant ist. Mit der Fertigstellung rechnet Straßen.NRW im Mai 2018. Das Projekt beinhaltet neben der Erstellung des eigentlichen Autobahnanschlusses auch den Neubau einer Brücke für die Netterdensche Straße. „Dieser dritte Autobahnanschluss ist drigend nötig“, bemerkte der Bürgermeister.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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