Sanierung der Bundesstraße 8 in Emmerich und die Bedenken der Anlieger

Peter Hinze, Imke Halbauer, Ludger Igel und Ulrich Runge (v.l.n.r.) klärten die besorgten Bürgerinnen und Bürger über die weiteren Baumaßnahmen an der B 8 auf.   Foto: Helmut Heckmann.
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Man macht sich Sorgen in den drei durch die Straßensanierung B8 betroffenen Ortsteilen von Emmerich. Sorgen darüber wie die Einwohner auf ihre Grundstücke kommen, wie die Kunden die Einzelhandelsgeschäfte erreichen und vor allem um die Sicherheit der Schulkinder, wenn PKW und Lastwagen versuchen die lästige Ampelanlage über die Dorfstraße oder die Straße östlich der Bahnlinie zu umgehen.

Von Helmut Heckmann

EMMERICH. Peter Hinze, der stellvertretende Bürgermeister Emmerichs, vertrat bei dem Bürgerinformationsabend am Dienstag im Saal Slütter den verhinderten Ortsvorsteher Jörg Labod. Als weitere Gesprächspartner waren Imke Halbauer, Abteilungsleiterin Bau der Regional-Niederlassung Straßen NRW, Ludger Igel als Projektleiter B8 und Ulrich Runge, Leiter des Fachbereich Bürgerservice der Stadt Emmerich, anwesend.
Das solch umfangreiche Sanierungsarbeiten an einer Bundesstraße extreme Belastungen mit sich bringen, besonders in den Stoßzeiten des Berufsverkehrs, ist nicht zu verhindern. Trotzdem wollten über 30 Bürgerinnen und Bürger wissen, was sie während der einzelnen Bauabschnitte erwartet und wie die zeitliche Abfolge aussieht. Dazu sagte Imke Halbauer, nachdem sie kurz die Arbeit von Straßen NRW vorgestellt hatte: „An erster Stelle steht bei unserem Amt die Verkehrssicherheit und der Erhalt der Straßen, wozu die Straßen regelmäßig untersucht werden. Zwischen Emmerich und Rees, bis zur Einmündung Pionierstraße, sind Sanierungsmaßnahmen jetzt unumgänglich“.
„Es ist einfach „haarstreubend“ wie die Wege über den Deich und durch die Hetter zurzeit aussehen, weil man die Ampelanlage umfahren will“, so ein Bürger. Er fragte auch, warum man in den benachbarten Niederlanden nachts solche Baumaßnahmen durchführt, tagsüber der freie Verkehrsfluss gegeben ist, aber in Deutschland nicht. „Dies ist vom Bundesverkehrsminister nicht gewollt. Die Vorgaben gelten für ganz Deutschland. Ausnahmen gibt es nur bei bestimmten Autobahnprojekten“, beantwortete Frau Halbauer diese Frage.
Ludger Igel stellte in einer PowerPoint Präsentation dann die einzelnen Bauabschnitte vor. Im Juli wird die Baumaßnahme sich dann wieder von der Pionierstraße in Richtung Emmerich zurück bewegen. Jeder Anwohner hat also zweimal die Baustelle vor seiner Türe. Dabei müssen wohl oder übel die Bewohner der Ruhrstraße ihre Autos ein paar Tage außerhalb dieser Straße parken, da man die Straße nicht mit dem Auto verlassen kann. Diese Aussage ließ zunächst die Emotionen etwas hoch schnellen, doch Peter Hinze hatte mit ruhiger, überzeugender Art schnell wieder die Wogen geglättet.
Wichtig ist, dass Feuerwehr und Rettungswagen immer Vorfahrtsrecht während der gesamten Baumaßnahme haben. „Dazu wurde die Feuerwehr mit Sendern ausgestattet die es erlauben, die Ampeln im Notfall sofort in beiden Richtungen auf „rot“ zu schalten“, so Ulrich Runge von der Stadt Rees.
Alles in allem müssen sich die Anwohner wohl mit der Situation abfinden. Baumaßnahmen bringen nun einmal Unannehmlichkeiten mit sich. Doch sollte man daran denken, dass die Maßnahme Ende des Jahres beendet ist und den Anliegern dann eine sanierte Straße, mit wieder hergestelltem Grünstreifen und ordentlichem Fahrradweg zur Verfügung steht.

Autor:

Helmut Heckmann aus Rees

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