Fit durch den Winter Teil drei: Serie des Kettwig Kurier und des Lauftreff Kettwig. Diesmal: Gesundheitschecks

Lauftref-Chefin Sandra Godlewski gibt wichtige Tipps.
  • Lauftref-Chefin Sandra Godlewski gibt wichtige Tipps.
  • hochgeladen von Sven Krause

Im zweiten Teil der Serie des Lauftreffs Kettwig und des Kettwig Kurier beschäftigen wir uns mit den gesundheitlichen Voraussetzungen. Grundsätzlich kann jeder Mensch in jedem Alter mit dem Joggen oder Walken beginnen. Die Vorsitzende des Lauftreff Kettwig, Sandra Godlewski, plaudert über gesundheitliche Voraussetzungen, medizinische Tipps und gibt wichtige Basisinfo‘s.

Fragen wie: Gibt es das richtige Einstiegsalter, was machen Menschen mit einer Herz-Kreislauferkrankung oder Übergewicht? Alle Info‘s zu diesen Themen gibt‘s hier.

Gibt es ein bestimmtes Alter, dass sich besonders eignet, um mit dem Joggen oder Walken anzufangen?
Sandra Godlewski: „Nein. Grundsätzlich kann man mit sechs Jahren aber auch mit 60 anfangen zu joggen. Das macht unseren Sport so interessant, dass sich hier Menschen aller Altersklassen wiederfinden können.“

Wie kann ich vorgehen, wenn ich für mich oder in einer Gruppe anfange zu laufen?
„Jeder Sportler muss das für sich richtige Tempo finden. Daher ist es für Anfänger besser, wenn sie in einer Gruppe oder mit einem erfahrenen Läufer in die ersten Trainingseinheiten einsteigen. Ansonsten kann es schnell zu Überanstrengungen kommen, die für den Körper eher kontraproduktiv sind.“

Wie schaut es mit den Streckenlängen oder landschaftlich schönen aber doch sehr schweren Strecken aus?
„Auch hier gilt in das Gleiche wie beim Tempo. Auch die Laufstrecke sollte dem Niveau angepasst werden. Also sollten vor allem zu Beginn Strecken ohne große Steigungen ausgewählt werden.“

Was sind noch weitere beliebte Anfängerfehler?
„Eine der wichtigsten Weisheiten beim Joggen ist: Stets mit kleinen Laufeinheiten anzufangen und die Intensität des Trainings kontinuierlich zu steigern. Also nicht im Überschwang des ersten Trainings losrennen, den Körper überfordern und sich die Lust sofort wieder nehmen.“

"Auch Personen mit Übergewicht, Asthmatiker oder Menschen mit Herz- kreislaufproblemen können joggen gehen. Eminent wichtig ist bei allen aber, dass sie vor dem ersten Training unbedingt zum Arzt gehen, sich durchchecken und beraten lassen."

Kommen wir zum Thema Gesundheit. Wie sieht es aus, wenn ich durch Laufen oder Walken abnehmen möchte?
„Auch Personen mit Übergewicht können in der Regel Joggen gehen, sollten allerdings als Einsteg mit „Walking“ oder „Nordic Walking“ beginnen und sich im Vorfeld mit ihrem Arzt absprechen, damit er sie durchchecken kann. Beim „Walking“ ist die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem und vor allem für die Gelenke geringer.“

Und wie sieht es aus, wenn ich viele Stress im Büro habe oder gerade jetzt in der kalten oder nassen Jahreszeit für Erkältungen anfällig bin?
„Jeder Sportler sollte lernen auf seinen Körper zu hören: welches Tempo oder welche Belastung die richtige ist. Dies kann nach einer Grippe, nach Stress im Büro oder einer Nacht mit wenig Schlaf im Vergleich zu einem ‚normalen‘ Tag unterschiedlich sein. Außerdem sollte man nach einer Grippe, vor allem mit Fieber, den Körper eine Woche pausieren lassen, bevor man wieder anfängt. Ansonsten ist das Risiko zu hoch.““

Und wie sieht es bei Herz- oder Kreislaufproblemen aus?
„Auch wer unter Herzproblemen leidet kann unter Umständen Joggen gehen. Allerdings sollte immer eine ärztliche Untersuchung dem ersten Training vorangehen. Das Joggen ist eine Belastung für Herz und Kreislauf, allerdings kann das Ausdauertraining bei bestimmten Krankheitsbildern auch zu einem besseren Allgemeingefühl beitragen. Besonders sinnvoll wäre es, wenn Menschen mit einer entsprechenden Vorerkrankung sich zusätzlich mit einem Pulsgurt ausstatten.“

Und wie schaut es bei Asthmatikern aus?
„Auch Asthmatiker können joggen, allerdings sollte ihnen bewusst sein, dass sie bei Belastungen im anaeroben Bereich, also Sprints oder Halbmarathonläufen im Wettkampftempo, Probleme bereits während des Laufens bekommen können. Daher ist ein moderates Tempo, das maximal eine halbe Stunde beibehalten wird, das beste.“

Autor:

Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr

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