Unfassbares Verletzungspech! WTB-Volleyballer ersatzgeschwächt ohne Fortune

Einen technisch sauberen Volleyball spielen die Werdener Damen.
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  • hochgeladen von Daniel Henschke

Die 1. Damen hatten im Hinspiel Mettmann Sport noch mit 3:2 geschlagen, traten zum Rückrundenauftakt aber erneut ersatzgeschwächt an. Kurzfristig fiel noch Mittelblockerin Vera Schweitzer aus, so dass Trainer Christian Perband umstellen musste. Wie schon zum Abschluss der Hinrunde stand keine gelernte Mitte mehr auf dem Feld. Doch der WTB fand sich dennoch gut zurecht, hielt die Fehlerzahl gering und ging mit 2:0 in Führung.
Im dritten Satz wurde die frühzeitige Entscheidung verpasst, plötzlich war die Moral gebrochen und Mettmann konnte ausgleichen. Im entscheidenden fünften Satz verlief das Spiel ausgeglichen und ging bis zum 20:22 mehrfach in die Verlängerung. Trotz der Niederlage zeigte sich Trainer Perband aufgrund der prekären Personalsituation zufrieden mit dem Punktgewinn.

Bei den 2. Damen schrumpfte der Kader innerhalb einer Woche auf nur noch sechs Spielerinnen. Trainerin Dagmar Francke musste sich gegen VV Humann Essen V etwas einfallen lassen. Diagonalspielerin Theodora Smponia und Außenangreiferin Marie Mraovic sprangen als Zuspielerinnen in die Bresche. Das Team brauchte den ersten Satz, um sich im ungeübten System zu Recht zu finden, 20:25.
Nun aber kämpften die jungen Werdenerinnen um jeden Punkt. Druckvolle Aufschläge und eine Serie von Smponia brachten den Satzausgleich. Im dritten Durchgang führten die Werdener Mädchen lange, bevor der Kontrahent das Spiel drehte. Im vierten Satz war der mentale Kräfteverschleiß zu spüren, doch Coach Francke lobte die großartige Moral der jungen Mannschaft, die sich trotz schwieriger Umstellungen durchgehend unterstützte und anfeuerte.

Die Landesligaherren des Werdener TB kämpfen mit unfassbarem Verletzungspech und rutschen auf den Abstiegsplatz. Sie traten gegen den TuB Bocholt III mit gerade noch sieben Spielern an. Bei Außenangreifer Arno Nißing trat eine alte Verletzung auf, so dass Thomas Blasche einspringen musste. Prompt kam es bei ihm zu Schulterproblemen, die Angriffe unmöglich machten.
Dennoch hielt das Team großartig mit, steigerte sich über ein 14:25 auf 20:25. Im letzten Satz führte Werden zu Beginn, doch der Gegner zog erneut Punkt für Punkt davon. Der Bocholter Bundesliganachwuchs lebte dabei ausschließlich von einem Angreifer, der bereits im Kader der ersten Mannschaft steht.

Die 2. Herren bleiben in der Bezirksliga weiter klar auf Aufstiegskurs, ließen gegen Bayer Wuppertal III keine Schwächen erkennen. Im gesamten Spielverlauf ließ das Team den Gegner nicht aufkommen, in nur 54 Minuten beendete Werden das Spiel mit 3:0 und bleibt weiter am Spitzenreiter aus Solingen dran, der Relegationsplatz ist bereits zum Greifen nah.

Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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