Essen-Heidhausen: Großfeuer nachts im unwegsamen Unterholz

In der Nacht auf Montag kam es im  Waldgebiet An der Altenburg/Pastoratsberg zu einem Feuer im unwegsamen Unterholz auf einer Fläche über 30.000 Quadratmeter.
  • In der Nacht auf Montag kam es im Waldgebiet An der Altenburg/Pastoratsberg zu einem Feuer im unwegsamen Unterholz auf einer Fläche über 30.000 Quadratmeter.
  • Foto: Feuerwehr Essen
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In der Nacht auf  Montag (13.08.2018)  gingen ab viertel vor drei Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr Essen eine Vielzahl von Anrufen ein, die alle von einem stark wahrnehmbaren Brandgeruch berichteten. Der erste Anruf kam aus dem Bereich Holsterhausen. Hier vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandgeruch bestätigen, aber keine Quelle ausmachen.

Aufgrund der weiteren Anrufe und der beim Wetteramt erfragten Windrichtung konnte man sich dem Brandherd nähern. Gegen 3:15 Uhr gab ein weiterer Anrufer einen entscheidenden Hinweis: Er konnte von seiner Werdener Wohnung aus Flammenschein im Waldgebiet oberhalb der Laupendahler Landstraße sehen. Aufgrund dieses Anrufs konnte der Brandherd im Bereich Pastoratsberg/An der Altenburg gefunden werden. Hier brannte das Unterholz auf einer Fläche von etwa 150 mal 250 Meter.
Um eine erfolgreiche Brandbekämpfung im unwegsamen, von der nächsten Straße mehr als hundert Meter entfernten Gelände durchführen zu können, wurden von der Feuerwehr zwei Schlauchleitung von je annähernd 1000 Metern verlegt. Zur Brandbekämpfung kamen insgesamt sieben Rohre von zwei Seiten zum Einsatz. Um sich von oben ein Bild über das Ausmaß zu machen überflog der Einsatzleiter der Feuerwehr den Brandort in einem Hubschrauber der Polizei.
Nachdem die Flammen am Vormittag größtenteils eingedämmt werden konnten erfolgte gegen Mittag ein weiterer Überflug mit dem Polizeihubschrauber. Hierbei konnten noch vorhandene Brandnester mit einer Wärmebildkamera lokalisiert und dann zielgerichtet von den "Bodenkräften" abgelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis zum Nachmittag hin. Gegen frühen Abend wird eine weitere Brandnachschau durchgeführt.

Wichtiger Hinweis der Feuerwehr: Der bis jetzt gefallene Regen schaffe zwar etwas Entspannung, damit sei aber die Gefahr von Vegetationsbränden noch nicht gebannt, also weiter Vorsicht!

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