Friedrichstadt an der Nordsee ... September 2018

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Urlaub im September 2018

 

Heute nun Friedrichstadt

Schon auf den ersten Blick sieht man, woher der Luftkurort Friedrichstadt an der Nordsee Schleswig-Holstein seine Wurzeln hat: Die Grachten, Brücken und Treppengiebelhäuser sprechen ihre eigene, nämlich niederländische Sprache. „Klein Amsterdam“ oder

„Holländerstadt“

wird gemeinsam mit Friedrichstadt meist in einem Atemzug genannt.
Das viele Wasser für die Grachten kommt aus den Flüssen Eider und Treene, die sich in Friedrichstadt treffen und auch außerhalb für ein fruchtbares, reizvolles Naturschutzgebiet stehen. Bei ausgedehnten Fahrradtouren oder beim Kanuwandern kann man sich die Schönheiten dieses Landstriches erschließen.

Eine weitere Leidenschaft der Friedrichstädter sind die Rosen. Kombiniert in ihrer ganzen Pracht mit den Kopfsteinpflasterstraßen und den weißen Treppengiebelhäuschen bietet sich den Urlaubern eine romantische Kulisse.

Friedrichstadt liegt in der Eider-Treene-Niederung an der Mündung des Nebenflusses Treene in die Eider. Bewohnbar wurde die in der Marsch gelegene Fläche erst 1573, nachdem Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf hier die Treene hatte durchdämmen lassen, so dass sie ihrem ursprünglichen Bett nicht mehr folgen konnte. Unter der Stadt befinden sich anderthalb Meter aufgeschütteter Kleiboden, der auf tieferen Klei- und Moorschichten ruht.
Die Siedlungsfläche ist nördlich durch den breiten Unterlauf der Treene begrenzt und südlich durch die Eider. Die Verbindungen zwischen beiden begrenzen die Altstadt nach Osten und Westen. Sie sind untereinander durch zwei Grachten verbunden. Der Mittelburggraben in der Mitte führt am Nordrand des Marktplatz vorbei, der Fürstenburggraben bildet einen Winkel um Südwesten und Süden der Altstadt.
Seit den 1960er Jahren trennt ein Deich mit einer Schleuse und zwei Sielanlagen Friedrichstadt von der Eider. Anstelle des historischen Deichs direkt vor der Altstadt verläuft heute die B 202, und die historischen Siele am Rand der Altstadt gibt es nicht mehr. Die Eider ist bis hinauf zur Wehranlage und Schleuse Nordfeld ein Gezeitengewässer, die Tideeider. Das 1973 eingeweihte Eidersperrwerk wird nur bei Sturmfluten geschlossen, lässt aber die normalen Gezeitenströme durch.
Zwei Sielzüge mit drei, ursprünglich vier Sielen verbinden die Treene mit der Eider und entwässern das Gebiet um den Zusammenfluss. Die Innenstadt liegt daher auf einer künstlichen Insel. Im Süden begrenzt die Eider das Stadtgebiet, im Norden die Treene. Die Ost- und Westgrenze der Innenstadt werden jeweils durch den Oster- und Westersielzug gebildet. Durch die Innenstadt selbst fließen zwei Kanäle, die die Sielzüge miteinander verbinden: der Mittelburggraben und der Fürstenburggraben.
Der Westersielzug ist mit etwa 30 Metern Breite und vier bis fünf Metern Wassertiefe der größere der beiden Hauptkanäle und bildet zusammen mit dem südlich der „Eiderschleuse“ anschließenden Neuen Hafen den Haupt-Mündungsarm der Treene. Die sogenannte Eiderschleuse umfasst außer der eigentlichen Schleuse ein Sielbauwerk mit drei Sielen. Der Ostersielzug ist im Schnitt nur etwa zehn Meter breit und zwei bis drei Meter tief. Er wird durch die sogenannte „Spülschleuse“ in die Eider entwässert (eine wortwörtliche Übersetzung von Spuisluis, des niederländischen Wortes für Siel). Die übrigen Kanäle in der Stadt sind noch kleiner. Wenn bei anhaltendem Sturmhochwasser der Wasserstand in der Eider auch bei Ebbe zu hoch ist, um zu sielen, kann das Binnenwasser der Treene bedrohliche Höhen erreichen. Darum gibt es an den oberen Enden von Ostersielzug, Mittelburggraben und Fürstenburggraben Stemmtore, mit denen die Altstadt gegen Hochwasser aus dem Binnenland geschützt werden kann.

Wissenswertes aus dem Internet 

hier die vorherigen Berichte :
https://www.lokalkompass.de/froendenberg/kultur/zwei-tage-in-husum-im-september-2018-d997167.html#comment2584254

https://www.lokalkompass.de/froendenberg/leute/nach-unserem-besuch-in-husum-nun-sankt-peter-ording-im-september-2018-d1000440.html#comment2589876

Fotos von der Grachtenfahrt kommen extra 

Autor:

Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr

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