Rosenmontagszug in Keppeln - Feiern war angesagt
Mary Poppins und die letzte Schicht

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Die Nachricht verbreitete sich am Sonntagabend wie ein Lauffeuer: "Der Rosenmontagszug in Keppeln startet erst um 13 Uhr" - damit hatten die Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft Queekespiere auf die Wetterlage reagiert. Und so säumten später als gewohnt tausende bunt gekleidete Karnevalisten den Weg der insgesamt 36 Motivwagen, Fuß- und Musikgruppen, nachdem Zugleiter Dieter Kalbfleisch den Startschuss gegeben hatte.

Keppeln. Wie in Keppeln üblich, hatten die Jecken entlang der Dorfstraße direkt zwei Mal Gelegenheit, dem Zug zuzujubeln und dabei Süßigkeiten oder Blumen zu sammeln.
Sowohl die Jecken am Straßenrand als auch die Zuteilnehmer bewiesen viel Fantasie bei der Auswahl ihrer Kostüme. Das Teenieballett der Queekespiere etwa war als "Marry Poppins", passend zum Vormittagswetter mit Regenschirmen ausgerüstet, unterwegs. Das Queekenballett war auf der Suche nach dem "Goldenen Ticket", das den Eintritt in Willy Wonkas Schokoladenfabrik ermöglicht.
Zur Hüttengaudi luden die Landstreichler ein, während "Die Hobbyflexer" die aktuellen Wolfsichtungen aufs Korn nahmen. Ein Thema, das auch die Herren vom Totenhügel aufgegriffen hatten. Passend dazu die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Keppeln, verkleidet als "Jägermeister". Mit langen, roten Zöpfen zog das Männerballett Appeldorn durch Keppeln, unverkennbar unter dem Motto "Pippi Langstrumpf".
Einen runden Geburtstag feierten die Damen vom Totenhügel: Seit 40 Jahren fahren sie in Keppeln mit, die vier Jahrzehnte feierten sie mit bunten Konfetti-Pullovern und Geburtstagstorten als Kopfbedeckung. Glückwünsche gab es unter anderem von Dea Franken, die gewohnt souverän und locker die Zugteilnehmer vor der Kirche in Keppeln als Moderatorin vorstellte. Im Laufe des Zugs begrüßte sie unter anderem noch Dorfkinder (BCV Altkalkar), Cordula Grün (LS Krähe), Mickey Mouse (Reiterverein von Bredow), Astronauten (Die 9 Kümmerlinge) und den KV Stramme Jonges - die Mitglieder hatten sich stilecht als Bergleute verkleidet und erinnerten an die Schließung der letzten Zeche im Revier. Christian Breuer

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