Gut gerüstet für den Notfall
Angehende Notfallsanitäter im AKH geschult

Dr. med. Kirsten Heisler, Ärztliche Leitung der Notfallversorgung (vorn) sowie Sven Viehbahn von der Feuerwehr Hagen (2.v.l.), ermöglichten den angehenden Notfallassistenten einen spannenden Einblick in die Versorgung schwerstverletzter Patienten im Regionalen Traumazentrum am AKH.
  • Dr. med. Kirsten Heisler, Ärztliche Leitung der Notfallversorgung (vorn) sowie Sven Viehbahn von der Feuerwehr Hagen (2.v.l.), ermöglichten den angehenden Notfallassistenten einen spannenden Einblick in die Versorgung schwerstverletzter Patienten im Regionalen Traumazentrum am AKH.
  • Foto: AKH
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Nach einem schweren Unfall ist schnelle Hilfe gefragt. Meist kommen Notarzt und Rettungswagen zum Einsatz, die eine qualifizierte Erstversorgung der Verletzten übernehmen und schwerverletzte Patienten zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus zu bringen. Um diese Behandlung weiter zu optimieren, hatte das Allgemeine Krankenhaus Hagen am Freitag 16 angehende Notfallsanitäter der Feuerwehr Hagen zu Besuch, die sich so in verschiedenen Aspekten der medizinischen Versorgung von Schwerstverletzten weiterbilden konnten.

Um bei Notfällen die Menschen in Hagen und Umgebung gut versorgen zu können, „arbeiten wir grundsätzlich Hand in Hand“, betont Dr. med. Kirsten Heisler, Ärztliche Leitung Notfallversorgung des AKH. Sie pflegt einen engen Kontakt zu der Feuerwehr und allen weiteren an der Notfallversorgung beteiligten Institutionen in der Vollmestadt, und hatte gemeinsam mit Lehrgangsbetreuer Sven Viebahn von der Feuerwehr Hagen den Besuch der angehenden Notfallsanitäter initiiert. Aufgrund der Änderung in der Ausbildung „bekommen die Notfallsanitäter mehr Kompetenzen“, erklärt die erfahrene Notärztin den Hintergrund der Veranstaltung. Da sei es wichtig, im Rahmen der dreijährigen Ausbildung auch umfassende Bildungsangebote abseits des eigentlichen Lehrplans anzubieten. „Hier unterstützen wir natürlich gerne, denn es profitieren unsere Patienten davon“, so Dr. Heisler weiter.
So konnten sich die angehenden Notfallassistenten im AKH, das als zertifiziertes regionales Traumazentrum seine Qualität in der Versorgung schwerstverletzter Patienten bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat, nicht nur die Möglichkeiten einer sogenannten Fast Sonografie, einem standardisierten Ultraschallverfahren zur Erstuntersuchung von schwerstverletzten Patienten, ganz genau anschauen, sondern bekamen von den Spezialisten des AKH auch Einblicke in die radiologische Diagnostik von Unfallpatienten. Ein Besuch von Funktionsbereichen wie der Dialyse und Endoskopie rundete den Besuch ab.

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