Hagener realisiert seine Vision von einem T-Steg
Outdoorfans treffen sich demnächst auf dem Wikinger-Pier am Hengsteysee

So soll der Wikinger-Pier einmal aussehen.
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  • So soll der Wikinger-Pier einmal aussehen.
  • Foto: Wikinger Reisen
  • hochgeladen von Stephan Faber

Was passieren kann, wenn die Kommune ihre Bürger auffordert, sich an der Entwicklung ihrer Stadt zu beteiligen, kann man in den kommenden Wochen und Monaten am Südufer des Hengsteysees beobachten: Ralf Schaepe, Redakteur bei Radio Hagen und bekennender Wassersportler, hatte im Rahmen der Zukunftswerkstatt "Hagen plant 2035" seine Vision von einem öffentlichen Steg im Stausee kund getan und seitdem viel Herzblut investiert, damit dieser Traum Wirklichkeit wird.

"Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie die Leute an diesem Pier ihre Füße ins Wasser halten oder hier ihr Kanu zu Wasser lassen", sagt Ralf Schaepe, "aber auch Modellboote kann man hier fahren lassen." Lediglich der Sprung ins kühle Nass ist aufgrund der niedrigen Wassertiefe nicht erlaubt. Die acht Meter lange und zwei Meter breite Konstruktion basiert auf einem Alu-Rahmen, der Boden wird auf glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. Schäpe: "Der Steg wird damit sehr viele Jahre halten."
Segelfreund Schaepe hatte nicht nur die Idee, sondern hat sich auch seit zwei Jahren voller Tatendrang um die Umsetzung gekümmert und dabei viele Gespräche mit der Stadtverwaltung, dem Ruhrverband und der Bezirksregierung geführt. "Ich hätte nicht gedacht, wie viel Bürokratie mit so der Realisierung verbunden ist", sagt Ralf Schaepe, "aber ich wurde von allen Seiten tatkräftig unterstützt."
Selbst bei der Finanzierung fand der Radiomoderator eine Lösung: "Ich bin so froh, dass ich mit Wikinger Reisen einen Sponsor gefunden habe, der schnell von meiner Idee überzeugt war und die Kosten in Höhe von 25.000 Euro übernommen hat." „Mit dem Steg will die Zukunftsschmiede für Spaziergänger und Wanderer, Radler und Wassersportler den Hensteysee ‚erlebbarer‘ machen“, so Wikinger-Geschäftsführer Daniel Kraus, „als Aktiv- und Erlebnisveranstalter ist das genau unser Thema. Wir stehen für Bewegung und wünschen uns, dass der Wikinger-Pier zum Treffpunkt für alle wird, die sich auch gern draußen bewegen: für Outdoor- und Naturfans, für Wanderer und Spaziergänger, Jogger und Radfahrer.“ Der weltweit aktive Reiseveranstalter aus Haspe macht damit seiner Heimatstadt zu seinem 50. Geburtstag ein Geschenk. Spätestens im Juli soll der "Wikinger-Pier" errichtet sein. Vom Parkplatz des Freibads aus ist der T-Steg dann in nur zwei Minuten zu erreichen.

So soll der Wikinger-Pier einmal aussehen.
Ralf Schape (M.) begeisterte Thomas Brinkmann (Ruhrverband), OB Erik O. Schulz, Daniel Kraus (Wikinger Reisen) und Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt (v.l.) von seinem Projekt.

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