Die Hagener City im Wandel der Zeit - Historischer Foto-Spaziergang in der Rathaus-Galerie

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Die heutige Hagener Innenstadt ist mit ihren breiten Straßen ein Ergebnis der massiven Zerstörungen im zweiten Weltkrieg und des anschließenden Wiederaufbaus, durch den in Hagen großstädtische Konturen geschaffen werden sollten.

Diese Pläne bedeuteten für die City breite und möglichst gerade Verkehrs- und Geschäftsstraßen anstelle der engen Straßen aus der Kaiserzeit. So wurden zum Beispiel die innerstädtischen Hauptstraßen von elf Metern auf durchschnittlich 24 Meter verbreitert. Ab 1980 folgte dann die Umwandlung von Straßenzügen in eine Fußgängerzone, die heute mit mittlerweile großen Bäumen begrünt ist.

Diese grundlegende Veränderung der Hagener Innenstadt wird nun mit einer Ausstellung in der Ladenstraße der Rathaus Galerie Hagen mit über 100 speziell ausgewählten Fotos aus dem Stadtarchiv gezeigt.

Die Ausstellung bietet einen historischen Foto-Spaziergang durch die City. Die Tour beginnt am Bahnhof, geht über die Elberfelder Straße und Mittelstraße bis zur Springe. Der Betrachter kommt dabei bebildert auch über den heutigen Friedrich-Ebert-Platz, der vor 1945 als viel kleinerer Rathausvorplatz teilweise noch die Verlängerung der Körnerstraße war. Es folgen auch kleine Seitenschritte in Parallelstraßen. Mit eingebauten Luftbildern kann man sich zwischendurch einen besseren Überblick über die stadtgeschichtliche Bebauung verschaffen.
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit stadtgeschichtlichen Experten erarbeitet. Dazu Centermanager Christoph Höptner: „Wir danken dem Stadtarchiv Hagen für die Bereitstellung der Fotos und die Unterstützung bei der Erarbeitung der Ausstellung. Insbesondere geht unser Dank an Dr. Ralf Blank und Andreas Korthals vom Fachbereich Kultur/ Stadtmuseum Hagen“.
Mit diesem Foto-Spaziergang wird Hagener Stadtgeschichte lebendig, dies noch bis Samstag, 18. August.
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