Mitmachausstellung im LWL-Römermuseum wird verlängert

Eine römische Wasserleitung setzt sich nicht von alleine zusammen. Foto: LWL/Verweyen
  • Eine römische Wasserleitung setzt sich nicht von alleine zusammen. Foto: LWL/Verweyen
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Haltern. Die Mitmachausstellung "Hier baut Rom!" geht in die Verlängerung bis zum Ende der Herbstferien: Noch bis zum 18. Oktober gibt die Ausstellung im LWL-Römermuseum in Haltern Einblicke in römische Bautechniken. Während das Westtor und Teile der Holz-Erde-Mauer im neu entstehenden Römerpark Aliso Gestalt annehmen, zeigt die Ausstellung als Begleitprogramm zu dieser Bauetappe des Römerparks, wie die Römer bauten.

Von Flaschenzügen und Wasserleitungen bis hin zu Fachwerkbau und Dacheineckung - sie lädt alle Altersgruppen dazu ein, die Ärmel aufzukrempeln und selbst aktiv zu werden. Denn auf den "Baustellen" im LWL-Römermuseum lautet das Motto: "Antike Technik verstehen durch Ausprobieren". Die Ausstellung orientiert sich dabei an Originalfunden aus den römischen Stützpunkten an der Lippe: römische Werkzeuge, Hölzer von Fachwerkbauten, Teile von Wasserleitungen und Brunnen sind in den Vitrinen die Vorbilder für das, was unter den eigenen Händen entsteht.

An zehn verschiedenen Experimentier-Stationen können Nachwuchsrömer nicht nur ein Fachwerkhaus errichten, ein Dach decken, eine Brunnenverschalung fachgerecht zusammenfügen oder mit einem Flaschenzug experimentieren. Sie nehmen darüber hinaus auch Peilungen mit einem römischen Vermessungsinstrument vor, setzen eine Holzwasserleitung zusammen, rechnen mit dem Abakus, einem antiken "Taschenrechner", werfen einen Blick in die Schriften des römischen Architekten Vitruv und vergleichen moderne und antike Bauinstrumente. Und sie lassen mit einem eigens für die Mitmach-Ausstellung angefertigten Holzbaukasten ihr eigenes Römerlager entstehen.

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