Halterner Sommernachtstraum
Naturschutzverein übernimmt Patenschaft für städtische Fläche im Westuferpark

Eine Partnerschaftsvereinbarung mit Vorbildcharakter haben jetzt Bürgermeister Bodo Klimpel, Heinz Kalfhues sowie Projektpartner Daniel Elting unterschrieben. Foto: Stadt
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Haltern. Eine Partnerschaftsvereinbarung mit Vorbildcharakter haben jetzt Bürgermeister Bodo Klimpel, die beiden Vertreter des Natur- und Vogelschutzvereins Haltern und Umgebung, Heinz Kalfhues und Dr. Markus Holt sowie Projektpartner Daniel Elting unterschrieben.

Ziel und Inhalt des Vertrags, der den Titel „Halterner Sommernachtstraum“ trägt, ist es, dass der Naturschutzverein die Patenschaft für die etwa 10.000 qm große städtische Fläche im Westuferpark übernimmt. Gleichzeitig erhält der Projektpartner das Mähgut. Die dort stehenden Obstbäume bleiben selbstverständlich erhalten.Alle Beteiligten wollten mit diesem Projekt eine bunte Wiese entstehen lassen und damit einen dauerhaften Beitrag leisten, um das wertvolle bäuerliche Kulturgut zu bewahren – so wie es sie hier bis etwa in die 50er Jahre gab oder sich heute teilweise noch in den Alpen anzutreffen sind. Ebenso sind sie sich einig, werde mit dieser artenreichen Wildblumenwiese ein weiterer Attraktionspunkt für die Stadt geschaffen.
Bürgermeister Bodo Klimpel freut sich über das Engagement der Naturschützer, die diese städtische Fläche nun erheblich aufwerten: „Ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen, die an dieser prominenten Stelle im Westuferpark die künftige Wildblumenwiese begeistern wird. Und wenn wir es mit diesem Vorbild schaffen, weitere Flächen mit solch einer Artenvielfalt ähnlich zu gestalten, leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz.“

„Ich komme immer wieder an dieser Wiese vorbei und möchte sie hiermit deutlich aufwerten.“

Dr. Markus Holt hatte dieses Projekt maßgeblich initiiert. „Ich komme immer wieder an dieser Wiese vorbei und möchte sie hiermit deutlich aufwerten.“ Sein Plan sieht nun vor, dass Landwirt Daniel Elting die Wiese in diesem Jahr so oft er will mähen wird. Im Herbst kümmert sich der Natur- und Vogelzuchtverein um die Initialaussaht der Blütenpflanzen, ab 2019 darf dann die Fläche nur noch zweimal pro Jahr geschnitten werden. Das macht Daniel Elting kostenlos, im Gegenzug darf er das Mähgut behalten und an seine Pferde verfüttern.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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