„Ideentanke – Energie wie noch nie“
Webseite gibt Tipps für verantwortungsvolle Jugendarbeit in der Coronazeit

Münster. Spontan und kurzfristig aus dem Boden gestampft, hat sich die digitale Alternative zu den coronabedingt ausgefallenen Ferienfreizeiten – „Ferienfreizeit im Eimer“ – in den Sommerferien als wahre Helferin in der Not erwiesen. Hilfreich, dienlich und zeitlich genau passend sei die Arbeitshilfe gewesen, so die Rückmeldungen, die das Organisationsteam aus der Jugendabteilung des Bistums Münster erreicht haben.

Und genau deswegen geht’s jetzt auch weiter – allerdings mit anderem Schwerpunkt, denn nun gilt es zu schauen, wie der Alltag in der Jugendpastoral gestaltet werden kann. „Es ist eine ganz Menge möglich – alles natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung“, sagt Michael Seppendorf, Leiter der Jugendabteilung. Daher wird es eine neue Webseite geben, die genau da ansetzt: Ideentanke Jugendarbeit – Energie wie noch nie, erreichbar unter https://www.bistum-muenster.de/Ideentanke .  „Es geht darum, die Jugendarbeit wieder ans Laufen zu bekommen“, sagt Seppendorf und betont weiter: „Da spielen vor allem die Themen sichere Rahmenbedingungen und kreative Methoden eine große Rolle. Wir möchten informieren und motivieren. Die Gruppenstunden müssen coronakonform verändert werden – und nicht länger gestoppt bleiben. Dazu geben wir Hilfestellungen“. Inhaltlich entwickelt wurde die neue Webpräsenz von Pädagoginnen und Pädagogen aus den Regionalbüros der Jugendabteilung in Dülmen, Münster und Xanten.
Die neue Webseite informiert über verschiedene Bereiche. Im ersten Block geht es um Fakten, wie zum Beispiel die zulässigen Gruppengrößen, Abstände, und Ähnliches. Die Initiatoren betonen, dass die Regeln, die durch die Coronaschutzverordnung festgelegt seien, absolut sinnvoll sind und trotzdem eine Menge möglich sei. Bekannte Methoden und Spielideen müssten entsprechend abgewandelt und zum Beispiel an die Gruppen- und Raumgrößen angepasst werden. Auch mit Sicherheitsabstand könnten Kennenlernspiele, Kooperationsübungen oder Geländespiele sowie Kreativangebote stattfinden.  Flankiert wird das Angebot mit entsprechenden Fortbildungsangeboten. Johannes Haesser aus dem Regionalbüro West in Xanten erklärt: „Wir möchten im Workshops praxisnahe Tipps und Informationen geben, die vor Ort gut und einfach umgesetzt werden können. Dazu gehören unter anderem Spieleworkshops und Schulungen zu Onlineformaten“.
„Unser Anliegen ist es, den Verantwortlichen der Jugendarbeit in den Pfarreien Hilfestellungen an die Hand zu geben, damit sie in der aktuellen Situation sichere Rahmenbedingungen schaffen können, die trotzdem kreative und spannende Angebote für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene zulassen“, fasst Michael Seppendorf zusammen.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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