Neues Seniorenwohnen an der Kurze Straße in Heiligenhaus

Das Bauschild steht schon auf dem Grundstück an der Kurze Straße. Auf den Baubeginn im Juni der seniorengerechten Wohnungen freuen sich der Technische Beigeordnete Harald Flügge (von links), Bauherr Dr. Bernd Eßmann, Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Planer Ralf Weinholt. Foto: Bangert
  • Das Bauschild steht schon auf dem Grundstück an der Kurze Straße. Auf den Baubeginn im Juni der seniorengerechten Wohnungen freuen sich der Technische Beigeordnete Harald Flügge (von links), Bauherr Dr. Bernd Eßmann, Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Planer Ralf Weinholt. Foto: Bangert
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Mit dem Bau der Entflechtungsstraße wurden im Bereich der Gohrstraße mehrere Häuser abgerissen, es entstand eine neue Fläche für Wohnungsbau.

Der Technische Beigeordnete Harald Flügge freut sich, dass das „Überbleibsel“ an der Kurze Straße mit „zukunftsfähiger Wohnbebauung“ überplant werden konnte.
Es wird dabei ausschließlich Wohnraum für Ältere geschaffen. „Wir wissen, dass wir mit Wohnungen für über 50-Jährige nicht gut bedient sind“, so der oberste Stadtplaner. Wenn im Juni das kleine Häuschen, das noch auf dem Grundstück zwischen Rheinlandstraße und Hauptstraße steht und auch von der Stadt erworben wurde, abgebaggert wird, kann mit dem Bau der 39 barrierearmen Mietwohnungen in der Größe von 54 bis 77 Quadratmetern begonnen werden. Das Gefälle der Straße wird durch ein Sockelgeschoss ausgeglichen, dem drei Etagen folgen und mit einem Staffelgeschoss abgeschlossen wird.

Flügge lobt die zentrale Lage: „Man kommt gut in die Innenstadt, das Rathaus ist nur 300 Meter entfernt, die im Bau befindlichen Grünanlagen auf dem ehemaligen Kiekert-Mitarbeiterparkplatz und dem Hefelmannpark sind ebenfalls sehr schnell zu erreichen.“

Ralf Weinholt, Chef der Planungsfirma „soleo“, die das 2009 eröffnete Caritas-Seniorenzentrum in der Nähe begleitete, hatte bereits früh die Idee, die stationäre Pflege durch Wohnen zu ergänzen. „Das war ein langer Prozess, bis der Bauantrag eingereicht werden konnte“, blickt er zurück. Die künftigen Mieter können ganz nach ihren eigenen Bedürfnissen Serviceleistungen der nahen Caritas-Einrichtung buchen, vom Wäsche waschen bis zum Essensservice, und wenn es sein muss, ist ein bevorzugter Umzug ins Seniorenheim möglich.

Für den Bauherrn, den Münchener Investor Dr. Bernd Eßmann, war es „absolut überzeugend“, sechs Millionen Euro in die Hand zu nehmen, um hier was Neues zu schaffen. „Die Nähe zur Caritas, der Macro-Standort, die A 44 - Herr Flügge hat mich überzeugt, dass Heiligenhaus eine Stadt ist, die sich bemüht, die Zukunft zu gestalten“, so der Eindruck des gebürtigen Düsseldorfers. Bereits im Herbst 2015 soll das Objekt voll vermietet sein.
Bürgermeister Dr. Jan Heinisch lobt das Projekt: „Es passt gut zum Standort und Wohnungsmarkt.“

Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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