Pressemitteilung vom 28. Juli 2020
FDP vor Ort in Landhausen

Arne Hermann Stopsack, Martina Stenger, Wolfgang Sommer, Rüdiger Scholly, Eva Thielen, Dr. Tigges
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Seit langem ist die Sicherheit von Radfahrern auf der Strecke von der Kreuzung B7 in Richtung Landhausen und dann weiter nach Sümmern ein Thema. Als Anlieger hatte Wolfgang Sommer sich an die Politik gewandt, um hier eine Verbesserung zu erreichen. Jetzt traf er sich zusammen mit seinen Mitstreitern Rüdiger Scholly und Dr. Tigges sowie Vertretern der FDP vor Ort am Ortsausgang Landhausen. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, war Martina Stenger als Vorsitzende des Bau- und Straßenausschusses des MK dabei, die sich vorher intensiv in der Verwaltung des Kreises nach dem Stand der Planungen erkundigt hatte. Begleitet wurde sie vom Hemeraner Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack, Planungsausschussmitglied Andrea Lipproß und Eva Thielen. Die beiden letzteren sind selber passionierte Radfahrerinnen.

„Bevor wir politisch weitere Initiativen starten, machen wir uns erst einmal vor Ort ein Bild“, so Martina Stenger zu Beginn. Sie verwies anschließend auf den Beschluss des Kreistags vom 25.06. Dort hatte der Kreistag einen Masterplan zum Radwegenetz MK für ein kreisweites, alltagstaugliches Radverkehrsnetz verabschiedet. Für die Erstellung diese Masterplans werden für das laufende Haushaltsjahr außerplanmäßige Mittel in Höhe von 40.000 € für den Fachdienst 36 bereitgestellt. Weitere 100.000 Euro sind für das Haushaltsjahr 2021 zu planen. Alle 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden, so auch Hemer, haben ihre Bereitschaft bekundet, aktiv an der Gestaltung des kreisweiten Masterplans mitzuwirken, um ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, welches nicht an Stadt- bzw. Gemeindegrenzen endet. Des Weiteren werden mit dem Wettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr modellhafte, investive Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation gefördert.“

Zur Situation vor Ort führte Wolfgang Sommer aus: „Die K 16 wird in Teilbereichen immer weiter für den Autoverkehr ausgebaut, vor kurzem noch an der Landhauser Straße und an der Dorfstraße, jetzt aktuell in der Geitbecke. Regelmäßige Radarkontrollen beweisen, dass hier viel zu schnell gefahren wird. Die K 16 wird aber sehr stark und dank Pedelec-Nutzung immer stärker von Radfahrern genutzt. Jeder Radfahrer schwebt akut in Lebensgefahr. Die Autos und LKWs rasen vorbei, ohne die Abstandsvorschriften einzuhalten. Ganz eng wird es bei Gegenverkehr. Da sind nur Zentimeter zwischen dem überholenden Auto und dem Radfahrer, der förmlich auf den unbefestigten Seitenstreifen gezwungen wird. Dieser Zustand muss unbedingt kurzfristig behoben werden.“ Die Anwohner berichteten auch davon, dass die neue Eingangssituation in Landhausen nicht dazu geführt habe, dass die Autos langsamer fahren.

Das gefährlichste Stück ist, so die Anwohner, ab Birkenweg (wo der Radweg wieder auf die K16 geführt werden soll) bis Kreuzung Sümmern. Bis zur Turnhalle wird bestenfalls ein Schutzstreifen oder die Mitbenutzung der Gehwege den Radfahrern Schutz geben. Ab dem Ortsausgang bis Richtung Iserlohn ist uns bisher nicht ersichtlich, welche Maßnahmen Abhilfe schaffen können; wünschenswert wäre natürlich, aber das hängt maßgeblich von den Eigentumsverhältnissen ab, ein von der Straße getrennter Radweg.

Etwas verwundert war Andrea Lipproß über die Planungen der Stadt Hemer, die Radfahrer bergauf nicht parallel der Straße, sondern durch den Stübecken zu leiten. „Das ist bei uns im Ausschuss nie erörtert worden und klingt auf den ersten Blick auch nicht besonders logisch, wenn man die dann zu bewältigenden Steigungen berücksichtigt“, so Lipproß. Als Idee schlägt sie die Einbindung des vorhandenen Wirtschaftswegenetzes vor. Diese müsse entsprechend optimiert, verlegt oder auch Lücken geschlossen werden. In Baden-Württemberg seien Wirtschaftswege bewusst parallel zu Land- und Kreisstraßen auch neu angelegt worden, um auch attraktive Radwegeverbindungen zu schaffen.

Für die Hemeraner FDP-Fraktion sicherte Arne Hermann Stopsack zu, sich des Themas Radfahren an der K16 anzunehmen. „Wir werden dafür sorgen, dass die berechtigten Interessen der Radfahrer auch entsprechend berücksichtigt werden. Es ist wichtig, dass bei den Projekten, die Hemer für den Masterplan anmeldet, rechtzeitig die Politik miteinbezogen wird. Ein echtes Radverkehrsnetz wird in Zukunft immer wichtiger, auch in unsere etwas hügeligen Region.“

Arne Hermann Stopsack, Martina Stenger, Wolfgang Sommer, Rüdiger Scholly, Eva Thielen, Dr. Tigges
K16 Richtung Sümmern
Autor:

Andrea Lipproß aus Hemer

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