"Zusammenarbeit ist das Wichtigste" - Teil 4 des Stadtspiegel Campus-Tagesbuchs

Victoria Schuma 
Foto: privat

Das Campus Symposium ist eine Wirtschaftskonferenz der besonderen Art! Die Einzigartigkeit der Veranstaltung beruht nicht nur auf dem besonderen Ambiente der Zeltstadt, sondern vor allem auf den hochkarätigen Referenten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung, die das studentische Organisationsteam bereits begrüßen konnte.

Bill Clinton, Kofi Annan, Al Gore, Condoleezza Rice und Ehud Olmert oder auch Sir Bob Geldof und der Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei waren bereits zu Gast in Iserlohn. Am 6. und 7. September 2018 findet das Campus Symposium unter dem Thema „Digitize or Die - Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ zum 10. Mal statt.
In den aktuellen STADTSPIEGEL-Ausgaben geben Beteiligte ganz persönliche Einblicke in ihren aktuellen Tagesablauf der Vorbereitung. Heute schreibt Victoria Schuma, Technische Leiterin des Campus Symposiums.

"Das Campus Symposium: Für viele aus der Region ist es ein fester Bestandteil des Lebens in Iserlohn. Ich hingegen wusste vor 10 Monaten noch nicht mal, was ein Symposium oder Iserlohn ist. Umso erstaunlicher ist es, dass ich mittlerweile sämtliche Firmen, Menschen und nicht zuletzt auch Imbisse im Märkischen Kreis kenne.
Ich bin zuständig für die Organisation auf dem Zeltgelände. Wenn man so darüber nachdenkt, ist das ganz schön viel Verantwortung. Egal ob Gin, Früchte, die Kaffeemaschine, ein Elektriker oder ein Radlader; alles muss aufs Gelände kommen, koordiniert und betreut werden, damit nicht das absolute Chaos ausbricht. Ob ich das schaffe? Wir werden sehen. Wie gut, dass ich ein großes, verlässliches Team im Rücken habe. Eines der ersten Dinge, die ich gelernt habe, war, wie wichtig Zusammenarbeit auf so einer großen Veranstaltung ist. Unsere To-Do-Listen werden immer länger, aber wenn jeder überall mal mithilft, ist plötzlich viel mehr möglich und man lernt nebenbei noch einiges dazu.
Seit ein paar Tagen wird unser Zelt aufgebaut. Natürlich kannte ich sämtliche Maße der einzelnen Zelte, trotzdem stehe ich nun regelmäßig mit offenem Mund vor Tonnen von Zeltplanen, riesigen Zeltnägeln oder kilometerlangen Stromkabeln. Als Koordinatorin bin ich viel auf dem Zeltplatz und muss ab und zu auch mal selber mit anpacken.
Dann merkt man allerdings schnell, dass ich nicht vom Fach bin, denn eigentlich studiere ich Marketingmanagement in Dortmund. Ich beschäftige mich also normalerweise viel mit Kreativität und betriebswirtschaftlichen Theorien und auch außerhalb der Uni beschränkte sich mein handwerkliches Können vor allem auf das Aufbauen von IKEA-Regalen. Jetzt arbeite ich plötzlich in der Praxis, auf dem Zeltplatz, fernab von meiner gewohnten Umgebung. Kreativität ist zwar auch gefragt, aber vor allem dann, wenn Pläne nicht funktionieren und schnell nach einer Alternative gesucht wird.
Momentan lerne ich im Minutentakt neue Dinge und Zusammenhänge. Ich bin zwar lange noch kein Handwerker, aber ich kann jetzt immerhin behaupten, von allem ein kleines bisschen Ahnung zu haben. Ich freue mich auf das Symposium, auf alles, was noch kommen wird und vor allem auf den ersten Blick auf das fertige Zeltgelände. Es sind nur noch wenige Tage und es ist noch viel zu tun, aber ich bin mir sicher, dass ganz am Ende alles funktioniert." Campus-Tagesbuch, Teil 4

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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