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Mein Wochenrückblick für die KW20

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen und Freunde,

ein langes und intensives Europa-Wochenende liegt hinter mir/uns, verbunden mit vielen guten Gesprächen, Eindrücken, Begegnungen. Ich möchte mich noch einmal an dieser Stelle sehr herzlich für die gute Organisation und engagierte Mitarbeit der vielen Menschen bedanken, die dieses Ereignis ermöglicht und getragen haben. Man sieht: es gibt in Herten viele Menschen, die aktiv für Europa eintreten und noch viel mehr, welche die europäische Idee befürworten und mittragen. Ob es um bequemes reisen und bezahlen geht, um Geschäfte mit Kunden und Lieferanten aus anderen europäischen Ländern oder um Fördermittel für heimische Projekte – die EU ist mehr, als nur ein Parlament in Brüssel. Die EU sind wir alle, wir Europäer. Lassen Sie uns eine solidarische, offene Gemeinschaft sein und an einer friedlichen, fortschrittlichen Zukunft arbeiten.

Montag

In dieser Woche startete der erste Arbeitstag mit einem Gespräch mit Frau Maresa Kallmeier, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herten. Da mir Gleichstellung, sowie Gleichbehandlung als Thema in Herten sehr wichtig sind, freue ich mich auf einen regelmäßigen Austausch. In der anschließenden Rücksprache mit dem Büroteam ging es vor allem um die Terminplanung der kommenden 14 Tage, aber auch schon um Vorbereitungen für – ja, Sie lesen es richtig – die Weihnachtszeit. Schließlich müssen einige Dinge, die zu den Adventstagen da sein sollen, schon aufgrund der Vorlaufzeiten früh genug geplant werden. Beispielsweise die heißbegehrten Hertener Adventskalender.

Die Sitzung des Verwaltungsvorstandes fand direkt im Anschluss statt. Normalerweise tagt dieser im Europasaal in der „Brücke“ zwischen Rathaushaupt- und –nebengebäude. Dort ist zurzeit aber das Wahlbüro der Europawahl aktiv. Dies als kleine Erinnerung daran, dass Sie, wenn Sie möchten, auch jetzt bereits ihre Stimme für Europa abgeben können. Weit mehr als 5000 (!) Hertenerinnen und Hertener haben von diesem Angebot bereits Gebrauch gemacht. Mich persönlich würde es sehr freuen, wenn wir in Herten eine hohe Wahlbeteiligung für die Europawahl haben würden.

Am Nachmittag stand für mich ein privater Termin an, der regelmäßige, jetzt zu meinem Leben gehörende Routinecheck. Alles Ok. Danach dann vor allem schriftliche Arbeit im Homeoffice.

Dienstag

Der Vormittag war gefüllt mit Vorstellungsgesprächen. Wenn es um eine Stelle in „meinem“ Dezernat geht, bin ich als „Chef“ natürlich mit dabei. Die Stadt Herten, also wir sind dabei, die Position des Vereinsmanagers neu zu besetzen, die ja nach dem viel zu frühen Tod von Herrn Fronda vakant geblieben war. Einige Kandidatinnen und Kandidaten möchten diese Lücke nun ausfüllen. Wir müssen die Ergebnisse nun auswerten und melden uns dann in Kürze zum Ergebnis wieder zurück.

Abends hielt ich ein Grußwort bei der Demokratiekonferenz im Glashaus. Demokratie ist etwas Wunderbares. Sie ist aber auch anstrengend und pflegebedürftig. Das muss man sich immer vor Augen halten – ebenso wie das, was die Alternative wäre. Deshalb gilt es auch, weiter an diesem Gemeinschaftswerk zu arbeiten. Wer unzufrieden ist oder wem etwas fehlt in dieser Demokratie, der muss vielleicht einfach selbst etwas auf die Beine stellen. Das geht alles, man muss es nur wollen und machen – so wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demokratiekonferenz, die weiter am Entwurf einer Hertener Erklärung gearbeitet haben. Ich finde dieses Engagement, auch mit Unterstützung junger Menschen, sehr gut. Schön wäre es, wären es noch viel mehr.

Mittwoch

In der wöchentlichen Runde der Wirtschaftsförderung haben wir über die aktuell bevorstehenden Termine gesprochen. Es ging um Treffen mit Handwerk und Mittelstand – und um Projekte im Bereich Wasserstofftechnologie. Wir sind nicht das Silicon Valley, doch die „Metropole Ruhr“ – und Herten mittendrin – haben die Chance, zum „Hydrogen Valley“ zu werden. Was man auch daran sieht, dass wir Anfragen erhalten, die man sonst eher an den Uni-Standorten vermuten würde. Und: die Zeichen stehen noch immer in vielen Bereichen auf Expansion. Es gibt viele Unternehmen, die Herten als attraktiven Standort ansehen. Das ist gut.
Bis in den Nachmittag hinein war der Tag dann mit Rücksprachen gefüllt – Finanzen, Soziales, Kultur.

Danach fuhr ich zum Schlägel-und-Eisen Gelände, um einen Scheck an Ingo Anderbrügge und seine Aktion „Teamgeist“ mit zu übergeben. Der Aktion Teamgeist e.V. ermöglicht Kindern, die in finanziell schlecht aufgestellten Familien aufwachsen, dennoch Sport – insbesondere Fußball – als Freizeitaktivität erleben zu können, indem die finanziellen Lücken geschlossen werden.

Mehr dazu können Sie unter http://www.aktion-teamgeist.com/ nachlesen.

Donnerstag

Der Tag startete mit einer Reihe von Rücksprachen und Besprechungen. Danach besuchte ich die Eröffnung der Fachtagung „Klimaschutz im Neubau“ im Schloss Herten. Stadtbaurat Heidenreich und Herr Brenner vom Bundesumweltministerium eröffneten die Tagung, in der es um klimaschonende Haustechnik, das klimaneutrale Gebäude und Beispiele aus der Praxis ging. Die Veranstaltung richtete sich an Fachpublikum, das Thema sollte uns aber alle interessieren. Wenn Deutschland seine selbstgesteckten Klimaziele erreichen will, gehört der Gebäudebereich – gerade in den Städten und Ballungsräumen – zwingend dazu. Gebäudedämmung, Energieeffizienz und die Versorgung mit erneuerbarer Energie sind hier die populärsten Begriffe, aber auch die verwendeten Baustoffe und die Sanierungszyklen stehen für das Thema Nachhaltigkeit. Eine Mammutaufgabe. Als Stadt Herten können wir natürlich bei unseren eigenen Neubauten und der Ertüchtigung der Bestandsgebäude mit gutem Beispiel vorangehen – private Wohnungsbaugesellschaften und Hauseigentümer sind hier selbst verantwortlich. Dieser Verantwortung stellen wir uns.

Apropos Gebäude – von der Fachtagung rund um „Neubau“ eilte ich zum Gelände des Herten-Forums zum Thema „Abriss“. Härter könnte der Kontrast nicht sein. Zusammen mit den Vertretern der Firma Phönix nahm ich anlässlich der Abbrucharbeiten am Herten-Forum an einem Pressegespräch teil. Das in der Freude darüber, dass der „olle Klotz“ nun endlich aus dem Stadtbild verschwinden wird. Dies auch als sichtbares Zeichen für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass es voran geht in unserer Stadt.

Am Nachmittag traf ich mich zu einem Gespräch mit Herrn Stibba von der Gemeinde Hoffnungskirche. Hier ging es um Möglichkeiten für soziale Projekte und wie wir uns hier aufstellen, um gemeinsam zu helfen.

Danach trafen die Wirtschaftsförderung und ich uns zu einem Gespräch mit der Geschäftsführung der Firma Espace6d. Ich berichtete bereits über dieses auf 3D Technik, Vermessung und Visualisierung spezialisierte Unternehmen aus dem Hertener Süden. Angedacht ist ein 3D Visualisierungsprojekt zur Unterstützung unserer touristischen Aktivitäten auf dem Ewald Gelände. Ich werde bei Gelegtnheit dazu berichten...

Im Anschluss folgte noch eine Rücksprache mit dem Bereich Personal, Weiterentwicklung des Personal- und Organisationsentwicklungskonzepts, Ausschreibungen für Strllenbesetzungsverfahren und weitere Organisationsveränderungen innerhalb der Dzernate, bevor sich dieser Arbeitstag – zumindest im Büro – gen Ende neigte.

Freitag

Marktgespräche. Am Markttag stand ich gerne für Gespräche und den offenen Gedankenaustausch zur Verfügung. Sie treffen mich regelmäßig auf unserem Wochenmarkt an, um mit Händlern und Bürgern im Gesrävh oder Austausch zu bleiben.

Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. Ein Zeichen setzen für Toleranz und gegen Diskriminierung – das war der Grund, aus dem wir vor dem Rathaus die Regenbogenfahnen gehisst haben. Auch hier in Deutschland werden noch immer Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität diskriminiert oder erleiden Nachteile. Um darauf aufmerksam zu machen und für Solidarität zu werben, hatten sich zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“, vom Haus der Kulturen, aus der Verwaltung, von politischen Parteien, von den Waldrittern, von Verbänden etc. vor dem Rathaus versammelt. Der Runde Tisch informierte im Anschluss am Glashaus zum Thema. Danke an alle Beteiligten für das Engagement!

Mich führte danach der Weg zur Sitzung des kommunalen Beirats bei Gelsenwasser in unserer Nachbarstadt, mit Blick auf unsere Arena vom S04. Im Anschluss traf ich mich dort noch zu einem Gespräch und Austausch.

Samstag

…habe ich wieder die schöne Gelegenheit, eine Trauung vornehmen zu dürfen, diesmal vor der malerischen Kulisse des Westerholter Schlosses. Ich freue mich darauf und wünsche mir für das Brautpaar an diesem Tage vor allem auch schönes Wetter und für die Zeit dannach viel Sonnenschein.

Am Nachmittag werde ich dabei sein, wenn der dritte Jugendkunstschultag der Hertener CreativWerkstatt stattfindet. Neben verschiedenen künstlerischen Workshops wird auch in diesem Jahr wieder der „Kompetenznachweis Kultur“ zusammen mit der Volksbank Ruhr Mitte verliehen. Kurz zusammengefasst weisen die Jugendlichen ihre erworbenen künstlerischen Kompetenzen nach – wer es genauer wissen möchte, kann hier

https://creativwerkstatt-herten.de/kursuebersicht/kompetenznachweis-kultur/ nochmal nachlesen.

Abends nehme ich an der Saisonabschlussfeier des TuS Herten teil, der den Abschluss des aktuellen Volleyballjahres mit einer Party ausklingen lässt. Eingeladen sind Mitglieder, Fans, Familien und Freunde – und zu feiern gibt es eine ganze Menge, denn die Teams des Vereins waren in diesem Jahr erfolgreich. Stattfinden wird das Ganze im Café Cool der Rosa-Parks-Gesamtschule an der Fritz-Erler-Straße. Wer spontan noch mit dabei sein möchte – an der Abendkasse gibt es sicherlich noch Eintrittskarten. ;-)

Sonntag

Um 17 Uhr beginnt im Glashaus das Konzert des Gemischten Chors Herten. Präsentiert wird „Ein Feuerwerk der guten Laune“. Das lasse ich mir nicht entgehen. Den Gemischten Chor Herten gibt es seit dem Jahr 1995 – und er hat ein sehr breites Repertoire. Ich bin gespannt, was das Feuerwerk so bereithalten wird. Wenn Sie am Sonntag noch nichts vorhaben, kommen Sie doch auch zum Konzert!

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende! - Ihr Fred Toplak

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