Schüssler-Sudoku für Hertens Bürgermeister Paetzel

Schüssler kann für jede persönlcihe zahlenfolge ein Sudoku erstellen. Foto: Sara Holz
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Nicht 6 aus 49 sondern 9 aus 81, dies ist die Formel, aus jener Hertens „Graf Zahl“ - bürgerlich Horst Schüssler - seine X-Sudoku bastelt. Jüngst wählte Bürgermeister Uli Paetzel seine persönliche Zahlenkombination (975318642) und gab damit den Auftakt zu einer Promi-Version des Spiel-Quadrats.

„Ich habe ihn einfach im Rathaus aufgesucht und für die Teilnahme an meiner Sudoku-Reihe begeistern können“, freut sich Schüssler über den ersten Erfolg seiner neusten Idee. Denn der 74-Jährige kann einfach nicht von den Zahlen lassen, und möchte weiterhin auch andere Menschen für seine Tüftelei begeistern. „Da gebe ich nicht auf“, verspricht Schüssler. Warum auch, schließlich sprudelt der Sudoku-Fan vor Inspiration.

X-Sudoku in allen Variationen - auch für Kinder

Von den prominenten Mitspielern verspricht er sich mehr Aufmerksamkeit für
sein Wirken. „Da sollen schon bald weitere Politiker oder andere Persönlichkeiten folgen.“ Aber auch um jungen Spielernachwuchs ist er bemüht.
„Mit meinen Kinder-Sudoku, die anstelle von Zahlen mit Buchstaben und Farben arbeiten, wende ich mich derzeit an Kindergärten und Schulen“, so der Hertener, dessen Rätsel sich an die Überlieferung seines Zahlenaffi nen Uronkels Leonard Schüssler anlehnen. „Der muss bereits Anfang letztes Jahrhunderts den richtigen Schlüssel gehabt haben“, vermutet der Nachfolger.
Diesen „Schlüssel“, quasi ein Grund-Sudoku als Vorlage für sämtliche Neuversionen, hat sich „Graf Zahl“ selbst hart erarbeitet. „Aber den verrate ich vorerst natürlich nicht“, bleibt das Geheimnis gewahrt.
Stattdessen schreibt Schüssler daraus Sudoku-Spiele am laufenden Band, trägt
Blanko-Quadrate stets mit sich herum, verteilt fleißig neue, im Schwierigkeitsgrad variierende, Versionen unter Familie, Freunden - und
manchmal sogar an Mitfahrer in der Bahn.

Veröffentlichungen in zahlreichen Gazetten

„Einmal habe ich einem kleinen Jungen meine XSudoku erklärt und ihm
einige meiner Selbstkreierten geschenkt, die hat er bis zur Zielstation gelöst“,
freut sich Schüssler, dem die Leidenschaft über eine lang andauernde Krankheitsphase hinweg half. „Das Technikspielzeug ist dafür einfach mal liegen geblieben, da war der Vater ganz beeindruckt.“ Beeindruckend ist auch, wie bekannt der Denksportler und seine Arbeiten bereits geworden sind. Nachdem der Stadtspiegel über das spezielle Gehirntraining des Herteners
berichtete, platzierte er seine X-Sudoku in zahlreichen Gazetten, so in der Apothekenzeitung, dem Kundenmagazin der BKK sowie der Mitgliederzeitung für die hwg Hertener Wohnstätten Genossenschaft.

Sudoku als Brettspiel

„Aber das reicht mir noch nicht“, spricht der Ehrgeiz aus Schüssler. Er möchte weiterhin an die Öffentlichkeit, egal ob Zeitungen, Radio oder Fernsehen. „Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, meine X-Sudoku etwa in Magnetform als Brettspiel herauszubringen.“ Wenn sich für dieses oder ein ähnliches Vorhaben eine Firma fände, wäre er sogar bereit, sein sich selbst angeeignetes Wissen über die Zahlenspiele preiszugeben. Dass seine Ideen vielleicht keine ganz neuen sind, stört Schüssler dabei nicht. „Ich habe zum Beispiel kein Internet, um mich nicht von Fremdentwürfen beeinflussen zu lassen“, folgt er lieber eigenen Gedanken. „Aber ich freue mich über alle Kontakte, die mir da weiterhelfen.“ Auch, wenn das bedeutet, dass er eine vermeintliche Eigenkreation noch einmal gründlich überarbeiten muss.

X™SUDOKU NACH LEONARD SCHÜSSLER
X-Sudoku, das ist ein Quadrat aus insgesamt 81 Zahlen, 9 mal 9 Feldern. Innerhalb des Spielfeldes sind bis zu 30 Zahlen vorgegeben, von denen ausgehend die freien Felder auszufüllen sind. Je weniger Zahlen vorgegeben sind, desto schwieriger ist das Sudoku zu lösen. Horst Schüssler ist mittlerweile in seiner Konstruktion bei einer Vorgabe von nur 17 Zahlen angekommen. Ausgefüllt werden die fehlenden Kästchen so, dass schließlich in jeder Zeile sowie in jeder Spalte, dazu in jedem 3x3 Kästchen (insgesamt 9) und auch zwei Mal diagonal, die Zahlen 1 bis 9 (je ein Mal) vorkommen. Am Ende bedeutet das 29 Mal die Zahlenreihe 1 bis 9 in variabler Zahlenfolge. Gerade bei Anfängern emp—fiehlt es sich, mit Bleistift zu arbeiten - denn bis zum richtigen Ergebnis gibt es gewiss Einiges auszuradieren, um es dann wieder neu auszufüllen.

Schüssler kann für jede persönlcihe zahlenfolge ein Sudoku erstellen. Foto: Sara Holz
Horst Schüssler erstellt mit voller Leidenschaft ein Sudoku nach dem anderen. Foto: Sara Holz
Autor:

Sara Drees aus Dortmund

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