QQTec in Hilden mit attraktivem Jahresprogramm

Von Christina Görtz
Hilden. Zugegeben. Zufällig kommt niemand vorbei. Tief in den Hildener Westen, die Forststraße bis nach hinten durch, müssen die Gäste kommen.
Wer dann noch über einen Hinterhof den Eingang zu einer mit einem großen Garagentor versehenen Halle findet, hat es geschafft. Er befindet sich dort, wo der Hildener Verein QQTec nun im sechsten Jahr hochkarätige Jazz-Musiker spielen lässt. Darunter waren schon Larry Coryell, einer der weltweit anerkanntesten Meister der Gitarre oder der 1927 geborene Lee Konitz, einer der ganz großen der Jazzszene, der Mitglied im Miles Davis/Gil Evans-Nonet ist. In New York und anderen Großstädten sind ihre Konzerte ausverkauft. „Bei uns kommen im Durchschnitt 30 Besucher“, berichtet Helmut Stein, Vorsitzender von QQTec.
Aber, so wirft Ralf G. Kraemer, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins und selbst Mitglied bei QQTec ein: „Die Freunde des Hauses werden mehr. Manche kommen von weit her.“ Und die dürfen dann erleben, wie die Musiker zwischen Pokalen, alten Autos, Fernsehern, Telefonen und Möbeln spielen, wie sich im Sommer das Garagentor öffnet und eine, so Kraemer, „einzigartige Location“ entsteht.
Auch bekennendes Vereinsmitglied ist Reinhard Gatzke, Dezernent der Stadt Hilden. „Ja. Hilden ist eine Jazzstadt“, steht für ihn fest. Eben nicht nur wegen der Jazztage, sondern auch der anderen Jazzveranstaltungen, die sich im ganzen Jahr etabliert haben - wie „Jazz um Drei“ bei QQTec. Von Jazz, der weit über „unser Dorf“ hinausstrahlt, spricht Stadtmarketing-Chef Volker Hillebrand, Kulturamtsleiterin Monika Doerr von viel Lust an Jazz, die in Hilden gegeben ist.
52 Bands mit 150 Musikern sind an der Forststraße schon aufgetreten. Vier Mal war das Radio für einen Mitschnitt vor Ort. Und es geht weiter. Im ersten Halbjahr dieses Jahres mit drei Konzerten. Start ist diesen Monat, wenn das Peter Materna Trio am Sonntag, 27. Februar, auftritt. Einen Monat später, am 27. März, wird Frank Wingold Clairvoyance zu hören sein. Am 1. Mai steht die „neue Stimme Norwegens“ Randi Tytingvag auf der Bühne. Parallel zu jedem Konzert findet eine Kunstausstellung in der Galerie statt. Mehr Infos zu den einzelnen Konzerten gibt es zeitnah im Wochen-Anzeiger. Wer Lust auf QQTec, die Location und die Musik hat, ist willkommen. Karten zu 20 Euro (inklusive einem Getränk) gibt es per Mail unter info @qqtec.de oder Fax 02129/3797501 oder direkt an der Tageskasse. Parkplätze sind vorhanden. Mehr Infos unter www.qqtec.de.

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