Mudersbach Stiftung unterstützt Einzelpersonen und Institutionen
Hilfe für Senioren

Auch eine direkte Unterstützung alter, hilfsbedürftiger Menschen ist im Einzelfall nach einem Beschluss des Kuratoriums möglich. Geschäftsführer Heinrich Klausgrete und Vorstand Horst Thiele.
  • Auch eine direkte Unterstützung alter, hilfsbedürftiger Menschen ist im Einzelfall nach einem Beschluss des Kuratoriums möglich. Geschäftsführer Heinrich Klausgrete und Vorstand Horst Thiele.
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Mit den Gewinnen aus der Stiftung unterstützt die Heinz- und Wilma Mudersbach Stiftung jedes Jahr Senioren oder Senioreneinrichtungen in Hilden. "Auch im vergangenen Jahr hat sich die Stiftung wieder der aktiven Förderung älterer hilfsbedürftiger Einwohner in Hilden gewidmet", erzählen Heinrich Klausgrete, Exkämmerer der Stadt Hilden und der ehemalige Bürgermeister Horst Thiele, Vorstand der Stiftung, bei der Vorstellung des Jahresabschlusses 2019. Beide stehen der Stiftung zusammen mit dem Kuratorium ehrenamtlich zur Verfügung.

Von Dirk-R. Heuer

Im vergangenen Jahr unterstützte die Stiftung die Teilnahme von drei Personen an einer Ferienmaßnahme nach Nove Mesto nad Metuji, der Partnerstadt Hildens. Die Stiftung bezuschusste außerdem Weihnachtsfeiern in Hildener Senioreneinrichtungen. Die Seniorendienste Stadt Hilden gGmbH erhielt Mittel für den Ankauf von Gartenmöbeln und spezielles Geschirr. Insgesamt wurden hierfür 8.600 Euro zur Verfügung gestellt. "Die niedrigen Zinsen in den vergangenen Jahren haben natürlich zu weniger Erlösen geführt", bedauert Klausgrete. "In den zurückliegenden 23 Jahren hat die Stiftung sehr vielen älteren Hildener Bürgern dort geholfen, wo die öffentlichen Sozialeinrichtungen eine Finanzierung nicht ermöglichten. Insgesamt haben wir seit Bestehen der Stiftung eine Summe von rund 779.000 Euro ausgegeben", sagt Klausgrete. Es sei bedauerlich, dass die Förderung seit der Zinsflaute geringer geworden ist.

Hilfe vor Ort

Zur besseren Mobilität der älteren Mitbürger beteiligte sich die Stiftung unter anderem an der Anschaffung von Kleinbussen, "die immer noch fahren", sagt Thiele. Besondere Pflegebetten/Pflegematratzen oder Liegerollstühle konnten ebenso finanziert werden wie spezielle Projekte für an Alzheimer Erkrankte. "Natürlich können uns Bürger auch durch Spenden unterstützen", fährt Thiele fort. "Wir können dafür auch Spendenbescheinigungen ausstellen." "Die Gelder kommt eins zu eins bei den Projekten an", betonen die beiden. Die Stiftung hilft vor Ort und legt Wert auf nachhaltigkeit, wann immer es möglich ist.

Gegründet haben die Stiftung Heinrich und Wilma Mudersbach. Heinrich Mudersbach wurde 1912 in Hilden geboren. Die von seinem Vater geerbte Zuckerwarenfabrik baute er aus und machte sie unter dem Namen "Kanold GmbH" deutschlandweit bekannt. Mit dem im Laufe seines Lebens erarbeiteten Vermögen legte er auch den Grundstock für das Stiftungsvermögen. Zwischen 1953 und 1978 war für die FDP Mitglied im Rat der Stadt Hilden.
Schon zu Lebzeiten waren sowohl Mudersbach als auch seine Frau Wilma tatkräftige Menschen, die sich sehr im christlich-sozialen Bereich engagierten. Es war Wunsch der Eheleute, nach dem Tode des Letztlebenden eine Stiftung ins Leben zu rufen, um älteren Hildener Bürgern aktive Unterstützung zukommen zu lassen. Heinrich Mudersbach verstarb im Jahre 1988. Seine Frau gründete dann die Stiftung, die von der Bezirksregierung Düsseldorf am 21. Juni 1996 genehmigt wurde. Sie hat die Genehmigung der Stiftung noch erfahren. Die Aktivitäten der Stiftung wurden jedoch erst nach ihrem Tod am 30. Juni 1996 aufgenommen.

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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