Bischof Felix ruft zu Spenden für die Misereor-Fastenaktion 2011 auf

Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hat an die Gläubigen der Diözese appelliert, für die diesjährige Fastenaktion des Bischöflichen Hilfswerks Misereor unter dem Leitwort „Menschenwürdig leben. Überall!“ großherzig zu spenden.
Traditionell steht der Sonntag zwei Wochen vor Ostern – in diesem Jahr der 10. April – mit der Misereor-Kollekte in allen Gottesdiensten am Samstag und Sonntag ganz im Zeichen der Initiative zugunsten der Armen und Benachteiligten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Getragen wird die Aktion deutschlandweit von 10.000 Pfarrgemeinden, aktiven Gruppen im Zeichen der Eine-Welt-Arbeit, Verbänden und Schulen, die während der vorösterlichen Zeit mit vielfältigen Veranstaltungen zur Solidarität mit den Armen aufrufen. „Misereor-Bischof“ ist der aus dem Bistum Münster stammende frühere Weihbischof, Erzbischof Dr. Werner Thissen in Hamburg.
Seit seiner Gründung 1958 konnte das Hilfswerk mit Sitz in Aachen rund 100.000 Projekte mit 5,5 Milliarden Euro fördern. 2010 erbrachte die Misereor-Kollekte knapp 20 Millionen Euro; die Aktion insgesamt 193 Millionen Euro. Das Hilfswerk fördert aktuell rund 4.500 Projekte in fast hundert Ländern der Welt. Rund 5,76 Millionen Euro (2009: 4,40 Millionen) kamen in der Diözese Münster bei der Fastenaktion des Jahres 2010 zusammen, davon 1,84 Millionen (2009: 1,96 Millionen) bei der Misereor-Kollekte.

Grundprinzip der Arbeit von Misereor ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Mit Vertrauen in Energie und Kompetenz der Betroffenen orientieren sich die Misereor-Helfer an den Bedürfnissen der Armen in den Ländern des Südens. Landwirtschaft, Gesundheitsvorsorge, Ausbildung und Gewerbeförderung sind unabhängig von der Religionszugehörigkeit wichtige Bereiche der Entwicklungsarbeit.

Die Fastenaktion 2011 ist am ersten Sonntag der Fastenzeit am 13. März in Regensburg eröffnet worden. In den Mittelpunkt der Informationskampagne stellt das Hilfswerk die prekäre Situation von Millionen Menschen in den Elendsquartieren und Slums vieler Großstädte in der so genannten Dritten Welt. Jeder sechste Mensch, eine Milliarde insgesamt, lebt inzwischen in den Slum von Großstädten. Die Hoffnung auf besseres Leben und Jobs haben sie in die Ballungsräume getrieben. Misereor will mit seinen Engagement dazu beitragen, dass die Lebensumstände gebessert werden: von der Ernährung und Hygiene bis zum Kampf gegen Krankheiten und Gewalt. Deshalb das Motto: „Menschenwürdig leben. Überall!“

„Zeigen Sie Mitgefühl mit den Ärmsten der Armen. Lassen Sie Ihre Hilfe spürbar werden. Setzen Sie ein Zeichen christlicher Solidarität“, bittet Bischof Felix Genn in seinem Spendenaufruf die Katholiken seiner Diözese. Die Solidarität aller Christen helfe mit, den ungezählten Menschen in den Elendsvierteln von Afrika, Asien und Lateinamerika aus ihrer scheinbar ausweglosen Lage herauszuhelfen: „Diesen Zustand können wir als Christen nicht hinnehmen, denn Gott hat allen Menschen die gleiche unveräußerliche Würde geschenkt.“ Alle Menschen sollen menschenwürdig leben können. Infos im Internet unter www.misereor.de

Hinweis: Neben der Kollekte am nächsten Samstag / Sonntag können Spenden auch direkt auf das Misereorkonto 10 10 10 bei der Pax-Bank (BLZ 370 601 93) eingezahlt werden.

Autor:

Friedel Görtzen aus Kamp-Lintfort

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