Green Economy Center eröffnet: „Grüne Ideenschmiede“ im Gewerbepark Katzberg

Langenfeld. „Die Eröffnung des Green Economy Centers ist ein wichtiger Schritt, die Stadt fit für die Zukunft zu machen“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider. Mitglieder aus Rat und Verwaltung sowie zahlreiche Unternehmer waren beim offiziellen Startschuss für das Center im Gewerpark Katzberg (Katzbergstraße 1) dabei. Was das Green Economy Center bietet? Hier soll jungen Unternehmern, die eine pfiffige Geschäfts-Idee rund um das Thema „Green Economy“ (Grüne Technologien, meint den Bereich der erneuerbaren Energien und Umwelttechnologien) haben, eine Rundum-Starthilfe geboten werden.
Das Spektrum reicht von der Erstellung eines Geschäftsplans über die professionelle Unternehmensberatung bis hin zur Bereitstellung eines Netzwerkes aus Banken und dem dazugehörigen Know How zur Finanzierung. In dem Center finden die kreativen Köpfe auch Büros zu fairen Bedingungen und Kündigungsfristen, Konferenzräume für Vorträge sowie weitere wichtige Dinge wie Breitbandanschluss, Telefonanlagenanschluss und Büromöbel. Die Unternehmer können sich also voll auf die Realisierung ihrer Ideen konzentrieren.
Die Frage, warum Langenfeld in ein solches Gründerzentrum investiert, erklärten zunächst Frank Schneider und Jörg Tschauder von der Stadtentwicklungsgesellschaft, der die Aufgabe des Projektleiters inne hat. Klar, neben einer Portion Idealismus und auch Mut rechnet die Stadt Langenfeld fest damit, dass sich die Investition schon bald auszahlt. Der Bereich Umwelttechnik gilt als Zukunftsmarkt, der sich vor dem Hintergrund des demographischen Wandels auch als ein entscheidender Standortfaktor herausstellen könnte, der junge Familien anlockt. Laut Jörg Taschauder soll das Gründerzentrum ein „Leuchtturm“ sein, „dessen Strahlkraft begabte Unternehmer nach Langenfeld zieht“. Hier sollen sie ihre Ideen verwirklichen und selbstverständlich expandieren – vielleicht gleich nur einen Steinwurf entfernt ihre eigenes Firmendomizil bauen. Der dritte Abschnitt des Gewerbeparks Katzberg kann laut dem Stadtoberhaupt schnell „bezugsfertig“ gemacht werden. Aber noch weitere Gebiete können für Unternehmen im Stadtgebiet bereitgestellt werden. Schneider: „Wir hoffen selbstverständlich, dass in wenigen Jahren viele Unternehmen ‚den Sprung schaffen’ und durch ihren Erfolg zusätzliche Gewerbesteuereinahmen ermöglichen.“
Namhafte Redner lobten die Eröffnung des Green Economy Crenters. Mathias Peck vom Ministerium Klimaschutz, Umwelt Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfahlen, macht den Erfolg zukünftiger Unternehmen an dem gelungenen Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie fest. Im Klartext: Unternehmer, die bei ihren wirtschaftlichen Absichten auch den Aspekt der Umweltverträglichkeit nicht aus den Augen verlieren, haben einen Wettbewerbsvorteil. Peck sprach von einer „ökologisch industriellen Revolution“. Der Industriestandort Nordrhein-Westfalen soll eine Vorreiterrolle einnehmen und somit seine Wettbewerbsposition auch in Zukunft sichern.
Professor Martin Wenke, Dekan des Bereiches Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein, sprach im Zusammenhang mit Green Economy von einer „unternehmerischen Verantwortung“, unter anderem auch im Bildungsbereich. Er ist sich sicher, dass der Strukturwandel nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer zur Folge hat. Unter anderem müssten junge Menschen an den Schulen und Hochschulen an die Anforderungen des neuen Marktes herangeführt werden.
Der erfahrene Unternehmer Gerhard Witte, Vorsitzender des Industrievereins Langenfeld, weiß, wie viel mehr als nur eine Idee nötig ist, um ein Geschäftsmodell zu einem erfolgreichen Geschäft werden zu lassen. Er bot dem Center und den Jungunternehmern die Erfahrung, das Know How und vor allen Dingen das Netwerk des Industrievereins an, in dem zahlreiche Unternehmer Langenfelds zusammengeschlossen sind.
Laut Jörg Taschauder sind schon die ersten Interessenten da, die in dem Gründungszentrum ihre Ideen umsetzen möchten. Der Wochen-Anzeiger bleibt dran und wird die ersten Unternehmer vorstellen.
Mehr Infos über das Green Economy Center im Internet unter www.gec-l.com.

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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