Moderator Didi Trappe gab sein Amt an Sohn Holger ab. Als Organisator bleibt er der Lebenshilfe erhalten.
Unbeschreibliche, ausgelassene Stimmung bei der Lebenshilfe-Sitzung.

Zum Monheimer Prinzenpaar Prinz Alex I. und Prinzessin Sabi gesellte sich das Prinzenpaar der Lebenshilfe (Prinz Lars und Prinzessin Regina, rechts,, die erstmals eigene Tollitäten vorweisen konnte.
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  • Zum Monheimer Prinzenpaar Prinz Alex I. und Prinzessin Sabi gesellte sich das Prinzenpaar der Lebenshilfe (Prinz Lars und Prinzessin Regina, rechts,, die erstmals eigene Tollitäten vorweisen konnte.
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Monheim / Langenfeld / Kreis Mettmann. „Der närrische bunte Abend“ ist für die Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann einer der Höhepunkte des Jahres, enorm beliebt auch im 23. Jahr. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die „Lebenshilfe-Jecken“ nicht nur aus Langenfeld und Monheim anmarschieren, sondern aus dem ganzen Kreis.

„Ich moderiere heute nicht, das macht mein Sohn Holger, der bisher viele Jahre der Chef an der Theke war“, kündigte Didi Trappe zur Begrüßung an. „Ich bleibe euch aber erhalten und werde im Hintergrund die Fäden ziehen“, schickte er ein Bonbon nach. Schon eine halbe Stunde vorher waren die meisten Besucher im VHS-Saal Monheim eingetroffen.

Wie immer eröffnete das Kinderprinzenpaar den Reigen des super Programms und mischte sich zeitweise singend unter das Publikum. Gänselieschen und Spielmänner zeigten ihr tänzerisches Können, und alle ernteten stürmische Ovationen. „Helau, Helau“ schallte es immer wieder durch den Saal, und auch das Monheimer Prinzenpaar, Prinz Alex und Prinzessin Sabi sowie die Prinzengarde wurden mit stürmischem Applaus begrüßt. Zum Monheimer Prinzenpaar gesellte sich erstmals das Prinzenpaar der Lebenshilfe, Regina Kutz und Lars Thies, die ihr Programm präsentierten, z.B. „bei der Lebenshilfe müssen alle rote Nasen tragen“. So standen am Ende drei Prinzenpaare auf der Bühne und mitten im Publikum und ließen sich bejubeln.

Begeisterung erlebten auch die Rheinstürmer und die Marienburggarde. „Es ist für uns eine große Ehre, hier auftreten zu können“, erklärte Rheinstürmer-Kommandant Michael Deutz. Mit „Jetzt geht’s los“ tanzten sie ausgelassen und hatten ihren Spaß am Publikum. Die Marienburggarde hatte es nach Mexiko verschlagen.

Gleich vier Sängerinnen und Sänger kamen diesmal aus den Reihen der Lebenshilfe-Bewohner. Erstmals dabei war Joachim Klatt, der mit viel Temperament seine Lieder vortrug. Ihm folgten Charlotte Wittlich und „Samara“ (Sandra Schacher), zuletzt Karl-Heinz Hofmann. „Dieser Auftritt ist nur für Dich“, sagte er zu Didi Trappe, und schmetterte „Es gibt kein Bier auf Hawai“, was der ganze Saal mitsang. Wie immer wurden die eigenen Mitwirkenden stürmisch gefeiert.

Das große Finale mit den Funkenkindern und Altstadtfunken, begleitet vom Spielmannszug Blau-Weiß Düsseldorf-Garath, brachte die Stimmung zum Überlaufen. „Ihr wart ein tolles Publikum“, rief Kommandant Horst Eichholz von den Altstadtfunken in den Saal. „Hat euch mein Sohn gefallen?“ fragte Didi Trappe in das Publikum und erhielt ein lautes „Jaaa!“. Er dankte allen Mitwirkenden und verabschiedete sich von den Lebenshilfe-Jecken. „Nach 56 Jahren Karneval gehe ich jetzt in Rente.“

„Ohne das Ehrenamt und Spender/Sponsoren läuft keine hier keine Veranstaltung“, erklärte die 1. Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, Nicole Dünchheim. Den Bon-Verkauf erledigten Alexandra Dieterle und Petra Drößert, Würstchen und Kartoffelsalat teilten Marlene Wahlen und Theresia Radandt aus, an der Technik war Ralf Kammradt, an der Theke schufteten Didis Familie und Freunde. Viele Hände halfen auch beim Aufräumen. Die Hefefabrik Uniferm spendete wieder Stoffbeutel für Süßes der mitwirkenden Kinder.

Autor:

Jürgen Steinbrücker aus Langenfeld (Rheinland)

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