Ausstellung „Zwischen Licht und Stahl“

Martin Weber (Filialdirektor der Märkischen Bank in Menden) und Claudia Mölle.

Menden. Bis zum 22. Dezember zeigt die Märkische Bank in Menden Bilder und Skulpturen von Claudia Mölle. Unter dem Motto „Zwischen Licht und Stahl“ wurde die Ausstellung in den Räumlichkeiten der Bank eröffnet. Viele Gäste waren der Einladung der Bank nach Menden in die Poststraße gefolgt. Martin Weber, Filialdirektor der Märkischen Bank in Menden, brachte seine Freude über die große Resonanz zum Ausdruck: „Wir freuen uns immer sehr, wenn so viele kunstinteressierte Menschen in unsere Bank kommen. Uns als Volksbank liegt die Förderung qualitativ hochwertiger kultureller Aktivitäten, des Sports der Kunst und des sozialen Engagements in unserer Region sehr am Herzen.“Claudia Mölle war ebenfalls sehr beeindruckt von der positiven Resonanz auf die von ihr gezeigten Bilder und Skulpturen. Sie stellte die Ausstellung mit viel Herzblut zusammen. Schon als Kind hat die Künstlerin, die in Menden geboren und aufgewachsen ist, sehr viel gezeichnet und gemalt – vor allem figurative Bilder und Portraits. Beruflich hat sie erst andere Wege eingeschlagen. Sie ist jedoch immer parallel dazu künstlerisch tätig gewesen. Vor Jahren hat sie sich für die berufliche Umorientierung entschieden, um die Möglichkeit der künstlerischen Weiterentwicklung zu schaffen. 2011 begann Claudia Mölle ihr Studium Malerei & Grafik an der „ibkk“ Bochum.

Künstlerin hat Wurzeln in Menden

Hauptsächlich befasst sie sich mit Bildern und Skulpturen.Früher malte Claudia Mölle, die seit 2012 auch Dozentin bei der VHS Menden-Hemer-Balve im Bereich experimentelle Acrylmalerei ist, sehr farbgewaltige Bilder. Seit einiger Zeit besinnt sie sich mehr auf vielfach schwarz/weiße - immer noch großformatige Bilder. Von Portrait/Akte bis hin zu abstrakten Bildern. „Für mich spielt der Augenblick (im wahrsten Sinne) eine große Rolle. Die eingefangene Emotion, der Ausdruck, der Blicke in die Seele freigibt“, so Claudia Mölle.
Warum malt der Mensch? Diese Frage beschäftigt Claudia Mölle. Ist es die Vortäuschung der Wirklichkeit durch die Kunst und wegen der Kunst selbst? Der Mensch hat sich als einziges Individuum schon immer künstlerisch betätigt. Warum?
„Man schafft sich als Künstler über und mit seiner Kunst eine eigene Wirklichkeit, eine eigene Wahrheit - beeinflusst von vielen Faktoren, wie die Kultur/Gesellschaft, in der man heranwächst. Glaube, persönliche Erfahrungen, Einstellungen und Emotionen, Lebensphasen und Umstände sowie die persönliche Sicht auf die Dinge des Lebens nehmen dabei Einfluss“, erklärt Claudia Mölle ihre Arbeiten. Unterschiedliche Phasen im Leben ziehen oft Entwicklungen/Veränderungen im künstlerischen Ausdruck nach sich. Für Claudia Mölle ist es nicht nur die Suche nach Vollkommenheit, nicht nur nach Schönheit, sondern die Möglichkeit, der Moment, sich über eine andere Sprache auszudrücken - über das gesprochene Wort hinaus.

Exponate können auch erworben werden 

Jedoch möchte sie für jeden Betrachter noch durchaus Spielraum für die eigenen persönlichen Interpretationen lassen.Der Titel der Ausstellung "Zwischen Licht und Stahl " stand schon lange für die Künstlerin fest, da es umfasst, womit sie sich zur Zeit auseinandersetzt. „Wo Licht ist, muss es auch Schatten geben. Das eine ist ohne das andere nichts - nicht existent. Und wo Leichtigkeit (Licht) ist, ist auch Schwere (Stahl), wobei sich für mich die Grenzen häufig vermischen. Ohne die Lüge, die bei schönen Bildern eine Rolle spielt, ist die Wahrheit nichts, ohne Lärm keine Stille. Das möchte ich mit meinen Bildern und Objekten im Spannungsverhältnis zum Ausdruck bringen.“
Die Bilder und Skulpturen von Claudia Mölle können auch käuflich erworben werden. 10 % des Verkaufserlöses gehen an den Verein Strahlemaennchen.de – Herzenswünsche für krebskranke Kinder. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bank besucht werden.

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