Stadtspiegel-Interview mit Dr. Roland Schröder
Der neue Rathauschef in Menden

Mendens neuer Bürgermeister Dr. Roland Schröder mit Yvonne Deponte,  Sarah Linnhoff, Johanna Tolksdorf und Joshua Kipper vom Wahlkampfteam.
  • Mendens neuer Bürgermeister Dr. Roland Schröder mit Yvonne Deponte, Sarah Linnhoff, Johanna Tolksdorf und Joshua Kipper vom Wahlkampfteam.
  • Foto: Gudrun Scholand-Rebbert
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Dr. Roland Schröder wird neuer Bürgermeister der Stadt Menden. In der Stichwahl setzte sich der parteilose Kandidat mit 74,52 Prozent gegen den Ersten Beigeordneten Sebastian Arlt (CDU) durch.

Im Interview mit dem Stadtspiegel spricht der neue Rathauschef, der die Nachfolge von Martin Wächter antritt, über die Gefühle am Wahlabend, die ersten Pläne und vieles mehr.[/text_ohne]

Stadtspiegel: Was war das, unmittelbar nachdem der Einzug ins Rathaus feststand, für ein Gefühl?

Dr. Roland Schröder: Ich war wirklich sprachlos und überwältigt. Gemeinsam mit meinem Team haben wir zunächst ungläubig auf die Ergebnisse geschaut. Mir wurde bewusst, dass die Kandidatur nun zum tatsächlichen Amt wird. Eine riesige Herausforderung, der ich mich mit großem Respekt und Demut stellen werde, aber mit der Freude, gestalten zu können. Und dann war da einfach eine große Dankbarkeit, mit einem solchen Ergebnis ausgestattet Bürgermeister unserer Stadt werden zu dürfen.

Wie genau schätzen Sie die Verhältnisse im neuen Stadtrat ein?

Wir haben mit 60 Ratsmitgliedern einen sehr großen Rat; zudem mit mehreren Fraktionen, die sich in der Größe angeglichen haben. Ich wünsche mir, dass wir das gemeinsam mit den demokratischen Parteien konsensorientiert angehen und den Auftrag der Bürgerinnen und Bürger umsetzen, ausschließlich auf das Wohl Mendens ausgerichtet zu arbeiten. Leider haben wir auch eine rechtsradikale Partei im Stadtrat, so dass wir verbindliche Mehrheiten ohne diese Partei organisieren werden. Der neue Bürgermeister wird also auch Vermittler und Moderator sein.

Welche Themen nehmen Sie von Ihren „Hier bin ich für Sie da!-Ständen mit? Werden Sie diese Art der Öffentlichkeitsarbeit beibehalten?

Eindeutig ja – wir müssen das Handeln in Politik und Verwaltung transparenter für die Bürgerinnen und Bürger machen. Das Gespräch auf Augenhöhe, die aktive Bürgerbeteiligung und die Ansprechbarkeit auch in den Ortsteilen ist mir ein wichtiges Anliegen. Zudem werden wir auch neue Kommunikationsmöglichkeiten für die junge Generation anbieten, damit wir diese für die aktive Mitarbeit gewinnen können. Neben den persönlichen Gesprächen zählen hierzu auch Instagram und Facebook.

Welche Inhalte werden nun als erstes angegangen?

Ich habe hierfür ein Sofortprogramm entwickelt, mit Aufgaben, die wir direkt nach Amtsantritt anstoßen werden, z.B. die Digitalisierung der Stadtverwaltung, Klimaschutz, Angebote für Mendener Vereine etc.

Nicht nur die Dienstzeit im Rathaus auch die Wochenenden gehören nun vermehrt dem Bürger. Welche liebgewonnene Gewohnheit oder welches Hobby werden Sie nun einstellen müssen? 

Ich wandere gerne in unserer wunderschönen Mendener Landschaft oder bin mit dem Rad unterwegs. Und das werde ich auch weiterhin tun. Sicherlich kann ich in Zukunft nicht mehr so viel privat lesen, wie ich es sonst tue. Außerdem bin ich es von meinen bisherigen Jobs gewohnt, sehr viel Arbeitszeit zu investieren. Und das setze ich als Bürgermeister gerne fort.

Und zum Schluss. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsgericht.

Das ist eine schwierige Frage, weil ich einfach sehr gerne esse. Selbstgeschabte Käsespätzle mag ich besonders, und alle Arten von Desserts, speziell die österreichischen wie Palatschinken oder Kaiserschmarrn.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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