Gefährlich: Motorradfahrer ignorierte die Absperrungen
Autofreie Straße in Bösperde: Spielen ohne Abgase

Zum Spielen frei: die Bahnhofstraße in Bösperde am autofreien Sonntag.
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Menden. Heute war es wieder soweit: Die Bahnhofstraße in Bösperde wurde zur autofreien Zone erklärt. Zumindest zwischen 14 und 18 Uhr konnten zahlreiche Kinder und Erwachsene das Stück Straße zwischen Dahlbreite bis zur Kreuzung Heidestraße komplett für sich beanspruchen. Bei herrlichstem Spazierwetter nahmen dies auch viele Familien gerne an. Lockten doch zahlreiche Spielmöglichkeiten wie das angrenzende Faustballfeld, der kleine Soccerplatz, eine Hüpfburg und zudem viele vom Mendener Spielmobil MeMo mitgebrachte Spielzeuge. Auch zufällig vorbei kommende Radler wurden angelockt. "Vom Krach!" Krach? "Nein, das war nicht das richtige Wort: vom lauten Kinderlachen und vergnügtem Gejohle. Und dann ging es auch der Nase nach!" Waffeln, Crepes und Grillwürstchen dufteten auf der Straße um die Wette. Und das Gejohle kam eindeutig von der Hüpfburg. "Aber viel besser als der tägliche Autolärm und der Gestank der Abgase", waren sich die Besucher sicher, dass die Idee, die Straße einen Tag in eine autofreie Spielstraße zu verwandeln, von der IG eine gute war. Dafür hatten sich auch einige Vereine ins Zeug gelegt wie zum Beispiel der Förderverein der Nikolaus-Groß-Schule oder die Freunde Maroeuils. Auch der Treff Bösperde war geöffnet und bot zudem mit Unterstützung kleinen Sprayern die Möglichkeit, sich auf drei großen Wänden künstlerisch ins Zeug zu legen. Der Stand bei den Kinderschmink-Damen war gut besucht und die Schlange beim Air-Brush war mindestens genauso lang wie die beim mobilen Eiswagen. Besucher wie Akteure zeigten sich jedenfalls zufrieden mit der Resonanz. Ein unschönes Erlebnis gab es jedoch leider auch zu vermelden: Ein Motorradfahrer umfuhr trotz Ansprache und Zurufe die Absperrung und ignorierte die Durchfahrt-Verbotsschilder. Teile des Kennzeichens seien bekannt und man will dieses gefährliche Vergehen auch melden.

Autor:

Karolin Rath-Afting aus Menden (Sauerland)

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