Winterspiele - Olympia 2014

Vorbei, aus und Ruhe, der Normalalltag hat uns wieder.
Oder ging es euch anders?
Nun, der Fernseher hat die 14 Tage durchgehalten. Er lief bei mir nur im Hintergrund, denn so sportbegeistert bin ich nun auch wieder nicht um den ganzen Tag vor der Glotze zu hängen, aber mit einem Ohr habe ich den Moderatoren zugehört und wenn sie ihre Stimme erhoben und hektische Kommentare wie ein Radiokommentator abgaben, ja dann, dann habe ich mich auch vor die Glotze gesetzt und mitgefiebert.

Die Sportler haben alle versucht ihre persönliche Höchstleistung zu geben, alle Achtung, auch wenn so manche Medaille anderen 'Nationen' überreicht wurden. Es waren tolle Spiele.

Man sollte aus dem vermeintlichen Desaster lernen und alle bzw. die meisten Funktionäre austauschen. Allein die Erwartungshaltung, min. 30 Medaillen, hat einige Sportler arg unter Druck gesetzt. Ferner bin ich der Meinung, dass in manchem Kader arg gemauschelt wird statt Förderung der Sportler. Kann es z.B. sein, dass unsere deutsche Curlingmannschaft (Männer) z.T. aus eigener Tasche die Spiele erlebten (laut Fernsehmoderator!)? Curling ist nun nicht gerade unser Nationalsport, steht aber symptomatisch für die Förderung vieler Sportarten.

Die Olympiade ist aber noch nicht vorbei. Freuen wir uns auf die Paralympics, leider, obwohl inzwischen eine feste Institution, zu wenig beachtet. Hut ab vor diesen Sportlern.

Autor:

Rüdiger Pinnig aus Neukirchen-Vluyn

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