Lintorf und Umgebung
Auch die neue "Quecke" ist wieder eine Fundgruppe

"Im Brunnen vor dem Tore, da lag eine Amphore" - so poetisch könnte man den archäologischen Fund aus Lintorf beschreiben, der in der neuen "Quecke" ein zentrales Thema ist.
  • "Im Brunnen vor dem Tore, da lag eine Amphore" - so poetisch könnte man den archäologischen Fund aus Lintorf beschreiben, der in der neuen "Quecke" ein zentrales Thema ist.
  • Foto: Cordula Brand/Archbau
  • hochgeladen von Martin Poche

Das Wetter ist in diesen Tagen oft trüb und die Corona-Beschränkungen heben die Stimmung auch nicht gerade. Wenn man eh zu Hause bleiben muss, ist eine gute Lektüre ein echter Trost. Wie gut, dass der Verein Lintorfer Heimatfreunde gerade eine neue "Quecke" veröffentlicht hat.

Das Heft Nr. 91 ist ab sofort im Buchhandel und den bekannten Verkaufsstellen zum Preis von 7,50 Euro erhältlich. Das Redaktionsteam um die VLH-Vorsitzende Barbara Lüdecke hat mit den "Ratinger und Angerländer Heimatblättern" (so der Untertitel) wieder eine Fundgrube für heimatgeschichtlich Interessierte zusammengestellt.

Passend dazu geht es auf dem Titelblatt und in einem ausführlichen Beitrag um einen spektakulären Fund: Bereits im Jahr 2016 wurde bei Grabungen für ein Wohnprojekt Am Weiher ein Brunnen entdeckt, der aber wegen des hohen Grundwasserspiegels nicht bis zur Bautiefe ergraben werden konnte.

Unversehrte Amphore

Erst im Juli 2019 erfolgte in Bauerwartung die Absenkung des Grundwassers und im August 2019 konnten die Archäologen die Ausgrabungsarbeiten wieder aufnehmen. Ganz unten im Brunnen lag zur Überraschung der Fachleute eine unversehrte, große, 59 Zentimeter hohe Amphore mit einem Bauchdurchmesser von 43 Zentimetern. Die Archäologen Dr. Cordula Band und Khaled Al Ahmed berichten nun in der "Quecke" auf 13, mit vielen Bildern ausgestatteten Seiten über die Grabung und die Amphore.

Ein weiteres Lintorfer Thema ist die Wiederentdeckung der Glocke des Hauses Siloah. Nach Ratingen wendet sich der Blick, wenn es um den Bezirk Süd und um die Straßenbahnschleife der Linie 12 (heute U72) geht. Neues Leben in alten Gemäuern wird in Artikeln über den Klosterhof am Ratinger Rathaus und das „KunstBüdchen“ in Lintorf beschrieben. Auch über die drei neuen Stolpersteine, die der Lions -Club Ratingen im September verlegen ließ, gibt es interessante Hintergrundinformationen. Und das ist, wie immer, nur ein kleiner Überblick zur aktuellen "Die Quecke".

Autor:

Martin Poche aus Düsseldorf

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