Ratingen: Die Kreisjägerschaft Düsseldorf und Mettmann hat einen neuen Vorsitzenden
Kreisjägerschaft tauscht Köpfe

Gerd Spiecker (h.r.) gab aus Altersgründen den Vorsitz der Kreisjägerschaft an Dr. Bernhard Richter (v.r.) ab. Auch Ernst Kückels (v.l.) schied als Schatzmeister aus. Sein Amt übernahm Carsten Pangert (h.l.).
  • Gerd Spiecker (h.r.) gab aus Altersgründen den Vorsitz der Kreisjägerschaft an Dr. Bernhard Richter (v.r.) ab. Auch Ernst Kückels (v.l.) schied als Schatzmeister aus. Sein Amt übernahm Carsten Pangert (h.l.).
  • Foto: Susanne Bossy
  • hochgeladen von Eva Susanne Walgenbach

Düsseldorf und Mettmann mit neuem Vorsitzenden

Auf der Jahreshauptversammlung erhielt der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dr. Bernhard Richter das einstimmige Votum für die Nachfolge von Gerd Spiecker. Spiecker hatte den Vorsitz seit 2007 inne und trat aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl an. Er wird aber weiterhin mit Unterstützung von Simone Buchem die Geschäfte der Kreisjägerschaft führen.

Ebenfalls altersbedingt ausgeschieden ist Schatzmeister Ernst Kückels. Für seine Nachfolge bestimmten die Mitglieder ebenfalls einstimmig Carsten Pangert. Der Kreisjägerschaft Düsseldorf und Mettmann gehören rund 1700 Jägerinnen und Jäger an, die in 17 örtlichen Hegeringen organisiert sind.

Corona schränkte Ehrung und Veranstaltungen ein

Coronabedingt war der Termin für die Jahreshauptversammlung im April abgesagt worden, nun tagte die Jägerschaft in der Ratinger Dumeklemmer-Halle unter Einhaltung aller Corona-Hygienemaßnahmen. Da fiel sogar das Anstecken der Ehrennadeln für langjährige Mitglieder dem gebotenen Abstand zum Opfer.

Auch in der Jägerei in Düsseldorf und Mettmann ist die Covid-19-Pandemie ein jahresprägendes Ereignis. So musste unter anderem die beliebte Lernort-Natur-Veranstaltungswoche für Schulen im Grafenberger Wald abgesagt, werden ebenso wie das geplante Jägersilvesterfest zum Ende des Jagdjahres am 31. März.

Planungen eines Wildtiermanagements

In seinem Jahresrückblick berichtete der scheidende Vorsitzende Gerd Spiecker unter anderem von den Planungen eines Wildtiermanagements im Siedlungsraum, da Wildtiere wie Fuchs, Dachs und Waschbär zunehmend in den Städten Probleme machen.

Reichlich zu tun für Jäger

Sorgen bereitet den Jägerinnen und Jägern auch der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg. Man bemüht sich hier um eine verstärkte Jagd auf die Schwarzkittel.

Mit einem Vorrat an mobilen Zäunen, Durchgangsbarrieren und ähnlichem ist zudem die Wildtierseuchen Vorsorge-Gesellschaft, so berichtete Gerd Spiecker, vorbereitet, beim ersten Fund eines infizierten Wildschweins Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche zu treffen.

Autor:

Lokalkompass Ratingen aus Ratingen

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