Recklinghausen: Gebet der Religionen

Vor dem Altar in der Kirche St. Michael stellten sich die Akteure des Gebetes der Religionen mit den Bürgermeistern Christoph Tesche und Engin Tekintas (rechts) zum Erinnerungsfoto auf.
  • Vor dem Altar in der Kirche St. Michael stellten sich die Akteure des Gebetes der Religionen mit den Bürgermeistern Christoph Tesche und Engin Tekintas (rechts) zum Erinnerungsfoto auf.
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Bereits seit dem Jahr 2000 lädt die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft der Stadt einmal im Jahr zum Gebet der Religionen ein. Diesmal fand es am Sonntag, 24. Februar, unter dem Motto „Wir sind auf dem Weg“ in St. Michael (Hochlarmark) statt.
„Ich bin der Arbeitsgemeinschaft für ihre Initiative sehr dankbar“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche in seinem Grußwort. „Sie leistet nicht nur mit dieser Veranstaltung, die die Gemeinsamkeiten der großen Religionen herausstellt, einen wichtigen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander und zur gegenseitigen Toleranz.“
Gleichzeitig brachte Christoph Tesche seine Überzeugung zum Ausdruck, dass der Glaube einen wichtigen Stellenwert für eine funktionierende Stadtgesellschaft habe. „Denn Glaube gibt uns Hoffnung, Kraft und Zuversicht“, sagte er. Bezogen auf das diesjährige Motto des Gebets der Religionen erklärte der Bürgermeister mit Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft in den vergangenen Jahren: „Es heißt ja ausdrücklich nicht ,Wir machen uns auf den Weg‘, sondern ,Wir sind auf dem Weg‘. Das bedeutet: Wir sind also schon ein Stück gemeinsam gegangen und ich bin überzeugt, dass die Richtung, die wir eingeschlagen haben, auch die richtige ist“.
Gestaltet wurde das Gebet der Religionen auch in diesem Jahr wieder von Seelsorgern der katholischen und evangelischen Gemeinden, den Hodschas der großen islamischen Kulturvereine in der Stadt und der der Jüdischen Kultusgemeinde.

Gebet der Vereinten Nationen

In der vollbesetzten Kirche St. Michael in Hochlarmark wurden Gebete aus der jeweiligen Tradition der Religionen vorgetragen, gemeinsam sprachen die Teilnehmer schließlich das Gebet der Vereinten Nationen, das den Weltfrieden und den Kampf gegen Hunger und Rassismus in den Mittelpunkt stellt.
Ein Grußwort sprach auch Engin Tekintas, Bürgermeister aus dem türkischen Altinordu, der Stadt, mit der Recklinghausen bereits seit dem Jahr 2014 enge Kontakte mit dem Ziel einer Städtepartnerschaft pflegt. Der Gast nahm gemeinsam mit Christoph Tesche auch an der Begegnung teil, die nach dem Gebet der Religionen im Gemeindehaus St. Michael stattfand.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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