Suderwich: Ministerin vom Demokratieverständnis der Gesamtschüler begeistert

Ministerin  Yvonne Gebauer und Dr. Jan Hofmann von "demokratische handeln" (Mitte) mit Schülern und Lehrern der Gesamtschule Suderwich und der Gesamtschule Dortmund Scharnhorst. Hintere Reihe von links: Mike Kochstädt, Matthias Flüß, Leon Dwinger und Felix Sievert. Vorne rechts: Can Geduhn. ^Foto:
  • Ministerin Yvonne Gebauer und Dr. Jan Hofmann von "demokratische handeln" (Mitte) mit Schülern und Lehrern der Gesamtschule Suderwich und der Gesamtschule Dortmund Scharnhorst. Hintere Reihe von links: Mike Kochstädt, Matthias Flüß, Leon Dwinger und Felix Sievert. Vorne rechts: Can Geduhn. ^Foto:
  • Foto: Volker Brockhoff
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Ein großes Lob aus dem Munde von Schulministerin Yvonne Gebauer bekamen jetzt Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Suderwich für ihr demokratisches und soziales Engagement.
Bei der Regionaltagung des Förderprogrammes „demokratisch handeln“ in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln begutachtete die Ministerin rund 30 Projekte aus Schulen und Jugendinitiativen in NRW, die in besonderer Weise demokratiepädagogisch arbeiten. Als einzige Schule aus Recklinghausen war auf der Tagung die Gesamtschule Suderwich vertreten und das gleich mit drei Projekten.
Felix Sievert und Can Geduhn aus der Klasse 7b berichteten der Ministerin bei ihrem Rundgang wie sie im vergangenen Jahr selbständig einen Demonstrationszug am 21. März, dem Welttag gegen den Antirassismus, organisiert haben. In Zukunft will die Klasse bis zu ihrem Schulabschluss jedes Jahr zu einer Demo aufrufen.
Besonderes Interesse zeigte Gebauer für das soziale und musikalische Talent von Felix Sievert. Als sie hörte, dass der 13-Jährige an einem Lied zum Thema „Lebe dein Leben“ arbeitet, bat sie um eine Kopie von Text und Melodie, sobald das Werk fertig gestellt ist.
Leon Dwinger aus der Jahrgangsstufe 13 hatte sein Abiturtraining extra unterbrochen, um bei der Tagung den Projektkurs „Wider das Vergessen“ der Ministerin zu präsentieren. Seit vielen Jahren machen sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse auf die Suche nach Spuren des Holocausts. Auf Exkursionen nach Weimar, Lublin in Polen oder Israel recherchieren die jungen Erwachsenen in Archiven oder interviewen Zeitzeugen. Das gesammelte Material wird dann anschließend zu einer literarisch-künstlerischen Performance, zu einem Kunstprojekt oder einer Ausstellung verarbeitet. Im vergangenen Jahr hatte der Kurs dafür den Margot-Spielmann-Preis des Jüdischen Museums Westfalen erhalten.
Neu im Programm der Geresu ist der Projektkurs „Schöne Neue Welt“, den auf der Tagung Marvin Meier vor der Ministerin erläuterte. Der Kurs möchte Jugendliche aus dem Jahrgang 13 mit sozialen oder ökologischen Arbeitsfeldern in der Region vertraut machen.
Begleitet wurden die Schüler bei der Tagung durch die projektleitenden Lehrer Matthias Flüß, Mike Kochstädt und Volker Brockhoff.

Hintergrund

Der Verein „demokratisch handeln“ fördert seit fast 30 Jahren bundesweit Projekte mit Jugendlichen, deren Arbeitsformen und Inhalte über den normalen schulischen Rahmen hinausgehen.

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