Demographie - Wandel der Zeit
Demographie - Wandel der Zeit

Wir werden immer älter und das ist gut, in den meisten Fällen.
Logischerweise fragen sich viele, was das für einen Einfluss auf unsere Gesellschaft hat und wie sich das auf unser gegenwärtiges und künftiges Leben auswirken wird.
Es ist sehr klug und vorausschauend sich diese Fragen zu stellen, besonders für planende Menschen in Politik, Wirtschaft, Kultur….,denn dann können wir uns darauf vorbereiten.
Leider ist uns auch hier der Commerz, die freie Wirtschaft, der Kapitalmarkt wieder eine Nasenlänge voraus.
Es geht dabei ja schließlich um jede Menge Geld.
Die hochbezahlten Analysten wissen natürlich schon was passieren wird, wie sich der Mark verändert, wo sie investieren oder kürzen müssen.
Dieses Wissen allein ist Gold wert. Sie verkaufen es an jeden und manipulieren sogar die Märkte damit.
Spätestens wenn sie ihre Erkenntnisse oder teure Berater an Regierungen verkaufen, sind wir als Steuerzahler und Regierte davon betroffen.
Wir werden mit unseren Steuergeldern nicht nur die Berater bezahlen, sondern auch die Maßnahmen die zu treffen sind.
Wir werden länger arbeiten müssen um die Renten und Krankenkassen zu finanzieren.
Alle werden mehr Steuern bezahlen, egal ob vom Lohn, der Rente, an der Tankstelle oder im Supermarkt.
Natürlich freuen wir uns darüber vielleicht 10-20 Jahre länger zu leben, als noch vor 100 Jahren, wenn wir dabei nicht grade dement sind oder an irgendwelchen Geräten hängen.
Wenn wir unseren Job lieben, dabei noch fit sind, ist es sicherlich auch kein Problem etwas länger zu arbeiten. 60 ist irgendwie das neue 40, sagt man.
Da ist tatsächlich etwas dran,denn wir leben heute anders,...bewusster!
Die Zähne sind besser gepflegt. Die Haare sind kaum noch grau. Man macht mehr Sport.
Die Ernährung ist besser. Es wird weniger geraucht.
Unser Leben ist nicht nur länger, sondern auch schöner!
Mit der Zahl sehr alter Menschen, die auch oft nicht von Angehörigen gepflegt werden können, steigt natürlich auch der Bedarf an Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Intensivbetten.
Die Regierung hat dabei leider etwas zu lange geschlafen!
Zwar wurde vor etwa drei Jahren der Pflege-Notstand von ihr ausgerufen um die Arbeitsbedingungen zu verbessern,  jedoch gehen da nur schleppend Verbesserungen bei Lohn und Arbeitsbedingungen von statten.
Auch im Medizinischen Bereich wird lieber, trotz des demographischen Wandels und der geschürten Corona-Panik gekürzt, gespart, das Geld lieber in sinnlose Maßnahmen investiert.
Viele Ärzte und Pfleger gehen da lieber ins Ausland oder wechseln den Beruf.
Dabei würde ich meine Steuergelder lieber dort investieren wo es gebraucht wird für unsere Zukunft, statt in Masken.
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Intensivbetten muss es in der Zukunft mehr geben, nicht weniger! Dann macht uns weder das Alter, noch irgendeine gegenwärtige oder zukünftige Grippewelle oder Seuche Angst. Denn die gab es immer, wird es immer geben und alte Menschen werden immer am meisten darunter leiden.
Es wird in unserem Land in den nächsten Jahren immer mehr alte Menschen geben ...und ja! ...auch immer mehr Menschen die sterben! Egal welche Maßnahmen wir treffen wird sich der Tod nicht abschaffen lassen! Das hat nichts mit Corona zu tun! Egal wie hysterisch und gespalten wir bei dem Gedanken auch sind.
Dieser Trend wird sich noch etwa 20 Jahre fortsetzen, denn das sind die Jahre die wir durch die Medizin und unsere Lebensweise etwa dazu gewonnen haben. Über 90 werden die meisten Menschen dann aber sicher trotzdem nicht. Also wird in den nächsten 20 Jahren mehr gestorben in Deutschland als sonst! Dazu muß man kein Prophet sein!
Im Klartext: Es wird immer mehr Alte mit Pflegebedürftigkeit und medizinischer Versorgung geben! Da muss unbedingt investiert werden! Erst in etwa 20 Jahren werden die Zahlen der Alten und Sterbenden nicht mehr zunehmen sondern eher fallen.Warum?

Seit den 70er Jahren gibt es die Anti-Baby-Pille und danach gab es weniger Kinder in Deutschland.
Das bedeutet,es werden seit dem immer weniger Einwohner,eigentlich...
Kompensiert wurde das in Deutschland immer wieder durch Zuwanderung aus dem Ausland! Bürger kamen gern und blieben gern in unserem wirklich tollen Sozialstaat! Sowohl Deutsche, als auch ausländische Bürger, Geschäftsleute, Touristen aus aller Welt, sogar die Steitkräfte anderer Länder waren gern in Deutschland.
Sonst würde es uns schon lange an Bürgern, Kindern, Arbeitskräften, Steuerzahlern fehlen.Ein Problem der z.B. Skandinavischen Länder, die sich inzwischen sehr um Gastarbeiter und besondere Familienförderung bemühen. Genau so hat Deutschland auch nach dem Krieg begonnen. Danach kamen die Flüchtlinge aus Osteuropa und den Kriesengebieten der Welt, die immer noch viel Nachwuchs und Arbeitskraft generierten.
Das hat unser Land bis heute vielfältig, reich, einzigartig und wunderschön gemacht!
Wenn aber niemand mehr zu uns zieht und die Geburtenrate so bleibt, werden in 20 Jahren nicht nur weniger alte und sterbende Menschen in unserem Land leben, sondern generell weniger Menschen. Denn die geburtenstarken Jahrgänge vor den 70er Jahren sterben dann aus.
Erst dann kann man an Einsparungen denken, was die Wirtschaft natürlich auch nicht möchte.
Ziel wird es also sein, die Einwohnerzahl etwa gleich zu halten, überall auf der Welt.
Bevölkerungsexplosion ist schlecht! Bevölkerungsrückgang ist auch nicht so gut. Wenn, dann beides nur in Maßen. Die einzigen Personen die von Extremen profitieren sind die, die sie inszenieren oder nutzen um an Kapitalmärkten davon zu profitieren. Ein Krieg, eine Seuche, eine Katastrophe würde ihnen viele Möglichkeiten für Investitionen, Profit und Wachstum geben.
Wenn der Mensch alles hat, bringt ein Neustart den meisten Gewinn. Traurig, aber wahr! Hoffen wir mal, dass uns das möglichst oft erspart bleibt! Leider können wir es nicht immer verhindern.

Ich bin gern Optimist! Viele Menschen versuchen überall auf der Welt das Beste an ihrem Platz zu tun, mit mal mehr, mal weniger Erfolg, auch in unserm Land!
Hier lebt es sich gut als junger Mensch. Hier lebt es sich gut als alter Mensch.
Wir müssen aber aufpassen dass es auch so bleibt und in die Zukunft an der richtigen Stelle investieren, nicht sparen! Ich denke dabei an Bildung, medizinische Versorgung, Fortschritt, unsere Sozialsysteme!

Etwas Weitblick ist keine hexerei, wird uns jedoch viel Furchtlosigkeit vor der Zukunft bescheren.

Autor:

Rene Putzig aus Recklinghausen

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