Recklinghausen: Achtung, Pointenhagel - Boulevardstücke mit prominenter Besetzung

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Zwischen Heimwerkerblues und Handwerkerliebe: Caroline Beil (l.) und Isabel Varell sind "Hammerfrauen". (Foto: Claudius Pflug)

Sechs temporeiche Boulevardstücke sind ab September im Ruhrfestspielhaus zu erleben. Die mit prominenten Namen gespickten Komödien versprechen höchst unterhaltsame Abende.

Mit schnellen Pointen und einer Prise politisch unkorrekten Humors bietet die Flüchtlingskomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ am Donnerstag, 20. September, um 20 Uhr amüsante und nicht zuletzt thematisch aktuelle Unterhaltung. Die Villa der gut situierten Familie Hartmann wird dank zahlreicher Missverständnisse und spektakulärer Begegnungen zum Refugee-Welcome-Narrenhaus. Mit geschärftem Blick auf gesellschaftliche Irrungen wird - zum Vergnügen des Zuschauers - gleich nach mehreren Seiten ausgeteilt.
Das Baumarkt-Musical „Hammerfrauen“ lief mit großem Erfolg im Berliner Kabarett-Theater Wühlmäuse. Isabel Varell und Caroline Beil sind Teil der Darstellerriege und am Dienstag, 2. Oktober, um 20 Uhr im Ruhrfestspielhaus zu sehen. Mit treffenden Beobachtungen und genüsslicher Übertreibung sowie ebenso viel Witz und Herz erzählen sie die Geschichten von vier Frauen zwischen Heimwerkerblues und Handwerkerliebe.
„Wir sind die Neuen“ nach dem gleichnamigen Film von Ralf Westhoff ist eine Komödie voll Leichtigkeit, Humor und Lebensklugheit. Drei Alt-68er lassen ihre ehemalige Hippie-WG wiederaufleben und geraten dabei mit der korrekten und arbeitssamen Studenten-WG einen Stock höher zunehmend in Konflikte. Das wortwitzige Zusammentreffen der Generationen ist zu verfolgen am Sonntag, 25. November, um 18 Uhr.
Am Mittwoch, 9. Januar, um 20 Uhr geht es weiter in der Boulevard-Reihe mit einem durch geschliffene Pointen bestechenden Komödienhit aus Frankreich. In „Eine Stunde Ruhe“ hat der Jazz-Liebhaber Michel nach Jahren vergeblichen Suchens auf einem Flohmarkt das heiß geliebte Jazz-Album seiner Jugend wiedergefunden und möchte es genießen. Doch eine Katastrophe nach der anderen - zu Bruch gehende eheliche, uneheliche, freundschaftliche, väterliche und nachbarliche Beziehungen und eine überflutete Wohnung - sorgen für Turbulenzen.
Lutz Hübners Komödie „Wunschkinder“ ist der Nachfolger seines Erfolgsstücks „Frau Müller muss weg“. Bettine und Gerd haben ein Problem: Ihr Sohn Marc, der vor ein paar Monaten mit Ach und Krach sein Abi geschafft hat, hängt seitdem zuhause rum und tut nichts als schlafen, fernsehen, kiffen und feiern - und das natürlich inklusive Wäsche-Service und Vollpension. Das treibt besonders Vater Gerd zur Weißglut, der als leitender Bauingenieur eines internationalen Konzerns lösungsorientiertes Handeln gewöhnt ist. Einblicke in das erheiternde Familienleben gibt es am Freitag, 1. Februar, um 20 Uhr.
Dominique Lorenz und Heiner Lauterbach spielen in dem Komödienklassiker „Jahre später, gleiche Zeit‘“ am Samstag, 30. März, um 19 Uhr ein Liebespaar. An dem sich seit einem Vierteljahrhundert einmal jährlich treffenden Paar ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen: Die Gesprächsthemen haben sich gewandelt, auf einmal spielen Kontaktlinsen, Hörgeräte und Haarfärbemittel eine Rolle, werden Fotos der Enkel präsentiert, schleicht die Angst vor Krankheiten durchs Zimmer. Das Publikum lebt, leidet und lacht mit dem ungewöhnlichen Paar.
Tickets zum Preis von 12, 15, 18, 21 oder 25 Euro gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, unter 0209/1477999 und www.imVorverkauf.de.
Wünsche für ein Abonnement oder ein Wahl-Abonnement werden unter Tel. 0209/1477999 entgegengenommen.
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