"Les Brünettes" singen a capella Beatles-Songs
Vier Damen und die Pilzköpfe

Les Brünettes wagen eine Nahaufnahme der Beatles, die die Sängerinnen aber selbst miteinschließt.
  • Les Brünettes wagen eine Nahaufnahme der Beatles, die die Sängerinnen aber selbst miteinschließt.
  • Foto: Veranstalter
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Am kommenden Freitag, 12. April, 20 Uhr, gastieren "Les Brünettes" mit ihrem Programm „The Beatles - Close up“ im LEO Theater, Wilhelmstraße 41. Es gibt noch Tickets, die ab 19,90 Euro zu haben sind.

Nach ihrem letzten Programm „A Women Thing“, einer kongenialen Hommage an ihre musikalischen Heldinnen, hatten Les Brünettes einfach Lust auf ein „Jungs-Ding“. Und wen könnten sie sich da besser vornehmen als die Boygroup aller Boygroups: The Beatles.
Durch die Augen von vier Frauen ist eine packende Nahaufnahme von Leben und Musik der Fab Four entstanden, die die Sängerinnen ganz natürlich mit einschließt. Das alles a capella, denn die vier Sängerinnen sind derzeit die angesagteste weibliche a capella-Formation.
Um dem Beatles Spirit noch näher zu kommen, haben Les Brünettes ihr Album in den berühmten Abbey Road Studios in London aufgenommen – dem Ort, an dem Paul, George, Ringo und John viele ihrer Welt-Hits geschrieben und eingespielt haben. Es ist ein Fest, zu erleben, wie Les Brünettes ihre enormen stimmlichen Möglichkeiten in den Dienst dieser zeitlosen Songs stellen – nicht nur für eingefleischte Beatles Fans. In ihren Arrangements lassen sich die vier von den Pilzköpfen zu kreativen, spielerischen, manchmal frechen Höhenflügen inspirieren. Sie entstauben die vielgehörten großen Hits, entdecken eher unbekanntere Songs und überraschen mit Querverbindungen zwischen den Stücken.
In ihren eigenen Stücken umschreiben Les Brünettes als Songwriterinnen dann das, was sie selbst an den Geschichten der Beatles berührt. Wer ist der Fool On The Hill wirklich, ist er nicht weiser als wir alle – und wer wäre er heute? Wie mag sich das Mädchen gefühlt haben, das das spießige Elternhaus verlässt (in Anlehnung an She’s leaving home)? Wie muss es sein, all jene zu verlieren, die einem wichtig sind – so wie seinerzeit Paul McCartney, der das Ende der Beatles vielleicht bis heute nicht ganz überwunden hat? Und schließlich ein Song für eine der beeindruckendsten Frauen in der Beatles-Geschichte, Yoko Ono, die erst Neid, dann offenen Hass und schließlich den Mord ihres Mannes vor den eigenen Augen ertragen musste und trotzdem immer unbeirrt als kreative und inspirierende Künstlerin arbeitete.
Das musikalische Spektrum von der Unbeschwertheit und genialen Einfachheit der frühen Jahre bis zur späten Schaffensphase der Beatles mit ihren komplexeren Songstrukturen und Instrumentierungen performen Les Brünettes auf der Bühne mitreißend, sinnlich und voller Energie. Dabei umrahmen kurze Szenen, Dialoge und Filmclips die Musik mit einem dramaturgischen Bogen, der ironische, skurrile, nachdenkliche, aber immer überraschende Schlaglichter auf die berühmteste Pop Band aller Zeiten wirft.

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