Baskets schlagen Dresden nach Verlängerung mit 90:83

Nichts für schwache Nerven war das Spiel gegen die Dresden Titans am Sonntagnachmittag in der Morgan Arena zu Dresden, denn bis der 90:83-Erfolg unter Dach und Fach war bedurfte es einer Verlängerung, doch der Plan von Coach Raphael Wilder ging auf.

Nach einer Abschlusstrainingseinheit am Samstagvormittag machte sich die Truppe bereits einen Tag früher auf den Weg in die sächsische Landeshauptstadt. Schließlich sollte den Baskets um Kapitän Sebastian Schröter die mehr als 550 Kilometer lange Fahrt nicht in den Knochen stecken, wenn sie im ersten Spiel der Viertelfinalserie der Play-Offs in der 2. Basketball Bundesliga ProB dem Zweitplatzierten der Südgruppe gegenüberstehen. So blieb vor dem Anpfiff vor mehr als 1.000 Zuschauern noch ein wenig Zeit für Sightseeing…

„Es ist super schwer in Dresden zu gewinnen, die Mannschaft ist mit die beste in der 2. Basketball Bundesliga. Wir haben den Kampf angenommen, das Spiel offen gehalten und einen wichtigen Sieg eingefahren“, sagt Wilder nach der Schlusssirene. Die Partie startete ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich einen größeren Vorsprung herausspielen. David Hicks netzte die ersten Punkte für die Gäste ein, nach gut vier Minuten stand es 8:8, zwei Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts lagen die Hausherren 12:18 in Führung. Bis zur Viertelpause konnten die Kreisstädter auf 21:23 verkürzen.

Im zweiten Abschnitt war das Wurfglück zunächst auf Seiten der Elberiesen: Sie lagen nach drei gespielten Minuten bereits 24:31 vorn, als die Uhr bei 2:46 Minuten stoppte betrug der Rückstand der Baskets gar neun Punkte (30:39). Dank eines 6:0-Laufs gelang es Wilders Truppe, zur Halbzeit auf drei Zähler heranzukommen – beim Stand von 36:39 verabschiedeten sich die Teams zum Pausentee. Das Viertel ging mit 15:16 an die Hausherren.

Die ersten zweieinhalb Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten allein den Dresdenern. Sie starteten mit einer 8:0-Serie und lagen schnell 36:47 vorn – es sollte ihre höchste Führung bleiben. Die Kreisstädter antworteten mit einem 9:2-Run und kamen auf vier Punkte (45:49) an den Gegner heran, als die Uhr bei 5:42 Minuten stoppte. Nach einem weiteren Lauf der Titans endete das dritte Viertel beim Stand von 54:61, der Abschnitt ging mit 22:18 an die Hausherren.

Die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit hatten es spannungstechnisch noch einmal in sich: Die Baskets netzten gleich vier Punkte in Folge ein und hatten bereits nach etwas mehr als einer Minute auf 58:61 verkürzt. 2:20 Minuten vor der Schlusssirene versenkte Brandon Hogg einen Freiwurf zum 69:70, auf der Uhr brachen die letzten zehn Sekunden an, als Felix Engel, der genau wie David Hicks 21 Punkte einnetzte, per Dreier zum 74:74 ausglich – die Partie ging in die Verlängerung, das Schlussviertel mit 20:13 an Schwelm.

„Felix hat heute ganz klar den Unterschied gemacht. Er hat wahnsinnig gut getroffen, vier Dreier versenkt und hart gekämpft. Dass wir die Verlängerung erzwingen konnten, war der spielentscheidende Moment. In der Overtime waren wir mit Abstand die bessere Mannschaft“, gibt Baskets-Coach Raphael Wilder zu Protokoll. Die Statistik gibt ihm recht: Die Verlängerung gewannen seine Jungs mit 16:9, nach dem Dresdener Treffer zum 78:78 gab die Schwelmer Truppe die Führung bis zum Ende nicht mehr aus den Händen.

Sie stießen mit dem Auswärtssieg die Tür zum Halbfinale ein großes Stück auf:
Engel (21/4), Hicks (21/1), Hogg (15), Schröter (11/1), Anastasov (9), Haake (7/1), Fiorentino (6), Agyapong, Kramer (dnp), Mengering (dnp).

Am Samstag, 5. April 2014, haben die Schwelmer Baskets die Möglichkeit, die Viertelfinalserie gegen die Dresden Titans zu beenden und in die dritte Runde der Play-Offs einzuziehen. Sprungball in der Sporthalle West ist um 19:30 Uhr. Tickets gibt es ab sofort im Online-Ticket-Shop der Baskets und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Mit dem Ticketcode erhalten Dauerkartenbesitzer natürlich auch für das Spiel gegen Dresden ein Vorkaufsrecht auf ihre angestammten Plätze.

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