„Mit Papa ‘was hingekriegt“ - Vater-Kind-Aktion im Familienzentrum „imrotenhaus“ war ein toller Erfolg

„Wir haben uns eine Stadt gebaut!“ Väter und Kinder gleichermaßen waren von der Aktion begeistert. | Foto: Paulitschke
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Männer wollen immerzu etwas bauen. Kinder wollen immer mit Papa spielen. Was liegt also näher, als dies zusammenzuführen? So trafen sich jetzt 15 Väter mit ihren Kindern im Familienzentrum „imrotenhaus“, um mit Bauklötzen zu spielen - oder zu bauen. Heraus kam eine fantastische Stadt und jede Menge gute Erfahrung.

„Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein...“ So hätte die Begleitmusik zur letzten Aktion im Familienzentrum „imrotenhaus“ lauten können. Denn Väter hatten mit ihren Kinder etwas zu bauen. Mehr als 16.000 kleine Parketthölzchen waren auf dem Boden verteilt, nun galt es, sein Traumhaus daraus entstehen zu lassen. Und die Väter griffen direkt zu. „An diesem Samstag haben die Väter einmal den Baumarkt mit dem Familienzentrum getauscht“, lacht dazu Pfarrer Stephan Ebmeier, der weiß, wie man Väter mit ihren Kindern zusammenbringt. Denn zur St. Martin-Zeit waren diese gemischten Doppel bereits zum Laternenbasteln im Familienzentrum zu Gast.
„Als die Kinder mit ihren Väter den Raum betraten, wollten alle direkt loslegen“, beschreibt Pfarrer Ebmeier die Begeisterung. Das Motto lautete: „Wir bauen unsere Traumstadt“. Jedes der Paare sollte aus den kleinen Buchenholzstäbchen sein persönliches Traumhaus bauen. Und es entstanden derer viele. Einige größer als die Erbauer selbst, andere eher breit und flach, wieder welche als kleine Ebenbilder wirklicher Gebäude. „Selbst ein Nachbild unserer St. Viktor-Kirche entstand“, verrät Pfarrer Ebmeier.
Als die neue Stadt prachtvoll gebaut war, erzählte jeder etwas zu seinem Traumhaus, was ihn dazu bewogen hatte, genau so zu bauen, wer drin wohnen sollte, was es beherbergen muss. „Wir wollte auch einen Bezug zur biblischen Botschaft herstellen“, beschreibt Stephan Ebmeier ein Anliegen der Aktion, „hier ist die Schöpfung, nun sei kreativ, gestalte diese Welt!“
Nach dem gemeinsamen Mittagessen allerdings galt es, „aufzuräumen“. Die Stadt musste zerstört werden. Unter teils großem Applaus, teils auch mit ängstlichen Gesichtern, wurden die Häuser wieder zum Einstürzen gebracht. „Kunst ist eben vergänglich“, so Pfarrer Ebmeier, der eine solche Aktion unbedingt noch einmal durchführen will. „Es ist schön, wenn trotz verbreiteter klassischer Rollenverteilung sich die Väter auf diese Weise einmal mit ihre Kinder beschäftigen. Oder wie es ein kleiner Gast gesagt hatte: „Ich hab‘ mit Papa ‘was hingekriegt!“

Autor:

Thomas Meißner aus Witten

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