Sundern
Skatepark soll mithilfe der Jugendlichen Wirklichkeit werden

Die Teilnehmenden des Skateboardworkshops bei der nachtfrequenz2020 hatten viel Spaß.
  • Die Teilnehmenden des Skateboardworkshops bei der nachtfrequenz2020 hatten viel Spaß.
  • Foto: Stadt Sundern
  • hochgeladen von Tobias Weskamp

Der Skateworkshop im Rahmen der Nacht der Jugendkultur war Auftakt für das anstehende Beteiligungsformat „Sundern 2021- dein Treffpunkt, dein Skatepark“. Unter Anleitung von Janis und Philipp, die mit ihrem "skate-aid"-Mobil extra aus Münster anreisten, konnte die kleine Gruppe das Skateboard fahren verbessern.

„Es gibt vor allem im ländlichen Raum viel zu selten Hallen, die das Skaten auch bei Nässe und Regen möglich machen“, erklärte Skateprofi Philipp von skate-aid. In Sundern wurde Anfang des Jahres der alte Skatepark im Schweinsohl abgebaut. Viele junge Leute in Sundern fordern seitdem einen neuen Skatepark.
Deshalb hat das Jugendbüro der Stadt Sundern in Kooperation mit Mosaik am Sorpesee kurzerhand die Möglichkeit für ein Bürgerbeteiligungsformat geschaffen. Die beiden Mitarbeiter David Zysno und Raphael Hahne von Mosaik stellten sich bereits in dem Skate-Workshop vor, um den Jugendlichen von den weiteren Programm-Bausteinen in den Herbstferien zu erzählen.
„Wir starten am 15. Oktober in den Rollgarten nach Hemer. Wir wollen die Anlage auf Herz und Nieren prüfen und mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen um herauszufinden, welche Vor- und Nachteile sie in dem Park in Hemer sehen“, erklärt David Zysno. Die Jugendlichen können ihr eigenes Skateboard, BMX-Rad, Inliner oder Stunt-Roller mitnehmen und den Park testen. „Ziel ist es, neben Spaß und guter Laune, Inspirationen für die Planung eines neuen Parks in Sundern mitzunehmen“, ergänzt Zysno.
Eine Woche später werden dann verschiedene Flächen in der Kernstadt Sundern, die im Sommer bereits unter Beteiligung von Jugendlichen aus dem Jugendcafé Gammon herausgesucht wurden, besichtigt.
„Es konnten fünf Flächen im Vorfeld gefiltert werden. Nachdem wir alle Orte besichtigt haben, werden wir im Jugendcafé Gammon bei Pizza, und Cola ein erstes Fazit ziehen“, ergänzt Raphael Hahne.
Der letzte Schritt in dem Beteiligungsprozess bildet der finale Workshop am 07. November, der am Sorpesee stattfinden wird. Die Ergebnisse der beiden Exkursionen werden zusammengetragen und vorgestellt. Es folgt eine Grobskizzierung und die Jugendlichen erstellen ihr Wunschszenario für einen Skatepark in Sundern. Im Idealfall finden die Jugendlichen dann auch die Möglichkeit, ihre Ergebnisse, Hoffnungen und Wünsche des Beteiligungsverfahrens im Jugendhilfeausschuss vorzustellen.
Anmelden können sich Jugendliche ab 12 Jahren im Jugendbüro bei Jana Fricke 02933/81261 und Lena Willeke unter 02933/81112 oder per Mail unter jugendbuero@stadt-sundern.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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