105 "alte Schätze" und eine Zeitmaschine an der Hohen Mühle

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Klaudia Gärmer behielt wieder einmal den Überblick: Bevor die Schnauferl der 26. Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt auf den Berg der Hohen Mühle rollten, machte die Mitorganisatorin der Rundfahrt erstmal für den Heimatverein sauber und entfernte etliche Nägel, die nach dem Osterfeuer zurückblieben.

Zum Glück, denn für die Oldtimer, die bereits zig Jahre alt sind, und deren Ersatzteile nur unter schwierigen Bedingungen und unter Aufbringung hoher Kosten zu beschaffen sind, stellen herumliegende Nägel ein echtes Problem dar, ganz zu schweigen für deren Besitzer, die jahrelang an ihren rollenden Schätzen gewerkelt haben, bis diese so aussehen, wie am vergangenen Samstag, vom vergossenen Herzblut mal abgesehen.

Deutsche und internationale Ingenieurskunst

106 antike und chromblitzende Beispiele aus deutscher und internationaler Kfz-Ingenieurskunst gingen an den Start in der Marienstadt und erfreuten unter anderem auf den Zwischensstaionen in Kalkar und eben Uedem das Herz etlicher mit Kamera bewaffneter Automobilisten. Zu sehen und zu hören waren wieder einmal die ganz großen Namen aus dem Who‘s who der Autobauerkunst. Ganz oben natürlich der Ur-Vater der Kfz-Fließband-Produktion, ein Ford T aus dem Jahre 1909.

"Thin Lizzy" voran: Technische Meisterleistungen

Der automobile Zeittunnel führte die begeisterten Zuschauer von der legendären „Thin Lizzy“ fort und streifte vorbei an einem Citroen B2 aus dem Jahre 1920 (gefahren von Klaus Lentzen aus Weeze), einem Mercedes Benz 170 S Cabrio aus dem Jahre 1951 (gefahren von Eberhard Krings aus Goch), einem Morris Minor aus dem Jahre 1956 (gefahren von Werner Reuter aus Uedem) und vielen weiteren technischen Meisterleistungen.
Dank der durch das Kevelaerer Stadtmarketing herausgegebenen „Wildcards“ war es in diesem Jahr auch den „jungen Wilden“ erlaubt, sich unter die „alten Schätzchen“ zu mischen, was den Blick auf die Weiterentwicklungen bis nahe an die Gegenwart heran freigab.

Zeitreise mit dem Delorean

Ein Opel Rekord C, ein Audi 60, ein Opel Kadett B, eine „Göttin (Citroen DS 21 Cabriolet) oder ein Porsche 911 Targa waren die eindrucksvollen und röhrenden Boten bereits vergangener Tage, während mit dem Delorian DMC-12 damals nicht nur filmisch die Zukunft eingeläutet werden sollte. Doch der 1985 entstandene Film (mit James Fox), in dem der Wagen als Maschine durch die Zeitlinien raste, kam für den Hersteller, die gleichnamige Motor Company, zu spät, sie meldete bereits 1982 Konkurs an. Gott sei dank durfte der Sportwagen dank der Oldtimer-Ausfahrt noch einmal eine Zeitreise absolvieren.

2016 ist noch Zukunftsmusik

Gestärkt mit Kuchen und Kaffee ging es für die Teilnehmer wieder weiter, in der Hoffnung im kommenden Jahr erneut die Gemeindegrenzen Uedems zu überqueren. Doch das ist eben auch Zukunftsmusik und was in den Sternen steht, können bekanntlich nur wenige deuten, und wissen tun es dann genauso viele.

Autor:

Franz Geib aus Goch

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