Der Gänsehaut-Effekt blieb nicht aus bei „Wunderland Kalkar on Wheels“

Warten auf den Start des Truck-Konvoi der sich etwas verzögerte wegen des schlechten Wetters.
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  • Warten auf den Start des Truck-Konvoi der sich etwas verzögerte wegen des schlechten Wetters.
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Es war ein Event für einen sehr guten Zweck, Die Uedemer Firmen MaksMacht und Horlemann machten mit bei einem Event für einen sehr guten Zweck. Und da startet man auch im Regen. Der war nur äußerlich, denn die Sonne hatten jedenfalls die krebskranken Kinder, denen der Erlös dieser Veranstaltung zugute kommt, in ihrem Herzen. Denn auf den Riesen Truck-Konvoi von weit über 100 LKW’s hatten sie sich schon lange gefreut. Und das war gut so, denn an so einem Tag bleiben Sorgen, Ängste und Nöte außen vor.

Von Helmut Heckmann

Es war ein wenig wie im Roadmovie „Convoy“ mit Kris Kristofferson als „Rubber Duck“. Nur, am Samstag konnten sich alle Kinder wie „Rubber Duck“ fühlen und zwar ohne Gefahr zu laufen, dass die Polizei den Konvoi durch die rechts- und linksrheinische Landschaft aufhält. Viele Firmen hatten ihre LKW’s geschickt: Aus dem Ruhrgebiet, vom gesamten Niederrhein, aus der Kölner und Aachener Gegend und aus den Niederlanden, wie man an den Nummernschildern erkennen konnte. Und mit dabei die beiden Uedemer Firmen MaksMacht und Horlemann.

Gestartet werden sollte um 10 Uhr, doch durch die regnerischen Umstände verzögerte sich die Ausfahrt etwas. Bei dem Fahrer Christoph Elspaß-Deckers stieg die 14 Jahre junge Julia, bei Fahrer Stephan Driessen nahm Claudia Boehme den Beifahrersitz ein. Und dann ging es los Der endlos lange Lindwurm der Trucks schlängelte sich vom Wunderland Kalkar Richtung Grieth, dann über den Deich bis zur Emmericher Rheinbrücke.

An vielen Stellen standen Menschen an den Straßenrändern und schauten sich das Schauspiel an. Hupend und aus den Fahrerkabinen winkend hatten die Kids einen Riesenspaß. Von der Rheinpromenade in Emmerich konnte man dann die ersten Trucks über die Rheinbrücke rollen sehen. Die Vorhut, bestehend aus einem Pulk Motorradfahrern, kam als erste an der Rheinpromenade an. Ihnen folgten dann Truck auf Truck, die alle gemeinsam in ein großes Hupkonzert einstimmten. Das war Gänsehaut pur. Die Kids in den Fahrerkabinen winkten fröhlich, ebenso wie aus dem alten amerikanischen „Schoolbus“, der sich dem Benefiz-Konvoi angeschlossen hatte.

Im Hintergrund sah man auf dem Rhein das Feuerlöschboot, welches aus allen Löschrohren Wasserfontainen hoch in den mittlerweile sonnigen Himmel spritzte. Selbst auf einem am Steiger liegenden Ausflugsdampfer winkten und applaudierten die Gäste, die größtenteils aus den benachbarten Niederlanden kamen.

Über die Rheinpromenade ging es dann weiter Richtung Hafen und von dort in Richtung Niederlande, bevor sich alle am Nachmittag wieder am Wunderland Kalkar einfanden. Dort, in den Messehallen, präsentierten sich dann die verschiedensten Firmen mit ihren LKW’s, die teilweise mit exklusiven Airbrush-Gemälden verziert waren.

Alles in allem ein gelungener, erlebnisreicher Tag – für die krebskranken Kinder, die Veranstalter und die ganzen Trucker, von denen mancher sicherlich das Lied von Jonny Hill, „Ruf Teddybär eins-vier“, im Hinterkopf gehabt haben könnte.

Autor:

Helmut Heckmann aus Rees

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