Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz
Aufklärungsarbeit der Seniorenberater auch 2019 erfolgreich

Landrat Michael Makiolla begrüßte die Seniorenberaterinnen und Seniorenberater beim diesjährigen Nachtreffen im Kreishaus. Er dankte den Beratern für die geleistete Arbeit und hob die Wichtigkeit eben dieses Ehrenamtes hervor. | Foto: privat
  • Landrat Michael Makiolla begrüßte die Seniorenberaterinnen und Seniorenberater beim diesjährigen Nachtreffen im Kreishaus. Er dankte den Beratern für die geleistete Arbeit und hob die Wichtigkeit eben dieses Ehrenamtes hervor.
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Einmal im Jahr findet ein Nachtreffen der ehrenamtlich für die Kreispolizeibehörde Unna tätigen Seniorenberater. Nach der Laudatio von Landrat Michael Makiolla, der die Arbeit der Senioren-Teams und deren Wichtigkeit einmal mehr unterstrich, begrüßte Kriminalhauptkommissarin und zugleich Projektleiterin „Senioren helfen Senioren“ (ShS) Petra Landwehr Besuch aus der Landeshauptstadt Düsseldorf. Vom dortigen Landeskriminalamt war Kriminalhauptkommissar Lutz Hohaus zum Treffen angereist. Er hielt hier einen Vortrag zum Thema „Straftaten gegenüber älteren Menschen durch überörtliche Täter“ (SÄM-ÜT).

Hohaus schilderte in seinem Beitrag u. a. Vorgehensweisen der Täter beim sog. Enkeltrick oder aber wie „falsche Polizisten“ sich Vertrauen am Telefon erschleichen, um dann abzukassieren und auf Nimmerwiedersehen mit ihrer „Beute“ verschwinden. Nach seinem Dia-Vortrag hatte der Kriminalhauptkommissar vom Landeskriminalamt noch lobende Worte für die Arbeit der Unnaer Seniorenberater im Gepäck. Er dankte der Versammlung ausdrücklich für die geleistete Arbeit und er hoffe auf eine weiter gute Zusammenarbeit. Das Projekt „Senioren helfen Senioren“ der Kreispolizeibehörde Unna sei in seiner Vielfalt an Arbeitseinsätzen, Weiterbildungsmöglichkeiten und bereits geleisteter Arbeit nicht nur in Nordrhein-Westfalen einmalig, sondern in der gesamten Bundesrepublik, wusste der Besuch aus Düsseldorf zu berichten.

Ebenfalls angesprochen wurde im weiteren Verlauf der Versammlung auch der Einsatz der 130 aktiv tätigen Seniorenberaterinnen und Seniorenberater im in Kürze ablaufenden Jahr 2019. Die Teams ließen Teile ihrer Einsätze noch einmal Revue passieren und berichteten über die geleistete Öffentlichkeitsarbeit, deren Ergebnisse nicht wirklich messbar sind und doch zeigen Rückmeldungen ab und an, dass genau diese Arbeit positive Früchte getragen hat und trägt.

Natürlich gibt es auch immer wieder die sog. „Besserwisser“, die in die Kategorie „unbelehrbar“ eingereiht werden müssen, aber zu 99,9 Prozent werden die Informationen der Seniorenberater gern angenommen.

Mit zur Tagesordnung zählte ebenfalls ein Vortrag von Manuel Schockenhoff, technischer Berater im Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz. Sein Dia-Vortrag befasste sich mit der richtigen Handhabung von Geldkarten, mit dem kontaktlosen Bezahlen und wie man sich vor unliebsamen Überraschungen seitens der Spitzbuben schützen kann – z. B. in dem man unbemerkte Abbuchungen mittels eines Chips mit Sendefunktion bei NFC-fähigen Karten schon im Keim mit Schutzhüllen und entsprechend ausgerüsteten Geldbörsen entgegen wirkt.

Mit der neuen Terminplanung für das kommende Jahr 2020 – übrigens wieder prall gefüllt mit Einsätzen – und einem Kurzvortrag des pensionierten Polizeibeamten und jetzigen Seniorenberaters Klemens Splittgerber zum Thema „Arbeitsschutz für Seniorenberater im Ehrenamt“ endete das diesjährige Nachtreffen in der Gewissheit, doch viel Positives in Bezug auf Prävention im „Kampf gegen die Kleinkriminalität“ in der Vergangenheit bewirkt zu haben.

Autor:

Ann-Christin Botzum aus Unna

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