Mein Fototipp Nr. 4

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High Dynamic Range bedeutet soviel wie “hoher Kontrastumfang”. Ein normales Foto kann einen Kontrastumfang von bis zu 1:1.000 haben. Ein HDR-Bild ist eine Bilddatei, deren Tonwerte einen Kontrastumfang von über 1:10.000 darstellen kann.

Um diesen Detailreichtum zu erreichen, fertigt man von einem und demselben Motiv eine Belichtungsreihe von mehreren (meist fünf) Fotos an. Diese sollten in der Regel um je 1-2 Blendenstufen unter- bzw. überbelichtet sein. Eine Belichtungsreihe könnte wie folgt aussehen:
-2, -1, 0, +1, +2 Blendenstufen. Um bei der Erstellung der Belichtungsreihen deckungsgleiche Bilder zu erhalten, sollte unbedingt ein Stativ verwendet werden.

Diese nun entstandenen Bilder werden in einer entsprechend geeigneten Software geladen und zum HDR-Bild verarbeitet. Hierzu werden zuerst die unterschiedlich belichteten Ausgangsbilder zu einem einzigen 32-Bit HDR-Bild verarbeitet. Der Tonwertumfang eines solchen Bildes ist so hoch, dass herkömmliche Monitore den vollen Detailreichtum nicht anzeigen können.

Mittels Dynamikkompression (Tone Mapping) wird der Kontrastumfang dann kontrolliert herunter gerechnet, so dass eine darstellbare Datei mit 8 oder 16-Bit entsteht.

Im Beispiel zeigt Bild 1 das Endergebnis. Bild 2 bis 4 haben jeweils eine Blende unterschied in der Belichtung.

Für die Herstellung von HDR-Bildern eignen sich fast ausschließlich nur unbewegliche Motive, da bewegte Objekte bei der HDR Erzeugung als Geisterbilder an verschiedenen Stellen im fertigen Bild auftauchen würden.

Autor:

Roland Störmer aus Unna

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