Lennart Riewe (8) nimmt jetzt Show in Westfalenhalle ins Visier
Top-Saison für Motocross-Youngster aus Massen

Durch den Sand zu preschen ist eine Vorliebe von Lennart Riewe, der sein Motocross-Bike beherrscht wie kaum ein Konkurrent.
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  • Durch den Sand zu preschen ist eine Vorliebe von Lennart Riewe, der sein Motocross-Bike beherrscht wie kaum ein Konkurrent.
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In dieser Saison könnte es sogar für die Teilnahme beim „Super-Cross“ in der Dortmunder Westfalenhalle klappen. Denn sein Ziel für 2020 hat sich Lennart Riewe klar gesteckt: Gute Qualifikationen beim ADAC „MX Cup“ als „Eintrittskarte“ für die spannende Motocross-Hallenshow.

Eine Yamaha PW 50 war das erste Bike des Grundschülers. „Damit war die Leidenschaft geboren.“ Der Zweitakter leistet umgängliche drei PS. Eine Automatik sorgt für gutes Handling, die robuste Technik mit Kardanwelle kam „Boxenmechaniker“ und Vater Mario Riewe entgegen. Die erste Maschine taufte Lennart „Tota“, dann kamen „Arschbombe“,“ Schneller Blitz“ und "Dampfröhre". Sie leistet bis zu 16 PS, stattlich für einen 25-Kilo-Jungen. Sein Talent hat Lennart in der Zwischenzeit weiter entwickelt, seinen Fahrstil geschärft. Mit Erfolg: In drei sog. „MX Serien“ und insgesamt 16 Mal ging er im abgelaufenen Jahr an den Start und kam auf die beachtliche Zahl von 16 Rennen. Bis auf eines entschied Lennart Riewe alle Wettbewerbe mit einem Podiums-Platz erfolgreich für sich, darunter auch mehrere erste Plätze.
Auf jeder Stufe des Siegertreppchens stand er beim ADAC Cup (NDS) nach drei Rennen. Im ADAC MX Cup (NRW) belegte er zwei Mal Platz 3, einmal den vierten. Den Siegerpokal hielt Lennart bei vier von vier Rennen in den Niederlanden bei den DMX Nord in Händen. Bei verschiedenen Clubrennen in Emmen (Holland) fuhr er stets unter den ersten drei mit.
Durch die guten Platzierungen in den Niederlanden hatte sich Lennart für das dortige DMX Finale qualifiziert und belegte Platz 7 von 32 Fahren. Nach guten Leistungen in den ADAC Cup-Serien hatte er sich für die Teilnahme beim MX Jugend-Bundesendlauf qualifiziert. Doch wie bei den Rennprofis schlägt auch in einem privaten „Rennstall“ mal das technsiche Pech zu und im Finale reichte es schließlich nur für den 14. Platz. Angesichts von 52 Teilnehmern, von denen 40 ins Finale kamen, „eigentlich ein gutes Ergebnis“, findet Vater und „Rennstallchef“ Mario Riewe.  Wie aufmerksam sein Sohn Motorräder beobachtete, fiel Vater Mario früh direkt auf. Mit Lennart und Windeltasche bepackt schauten sich beide schon das Motocross-Spektakel auf dem Werler Ring an.
Im Zimmer des Youngsters sammeln sich mittlerweile die Pokale. „Wir mussten schon eine weitere Vitrine dazu kaufen um das ganze Blech unterzubringen“, schmunzelt Mario Riewe. Eine Winterpause gönnt sich der Nachwuchs-Rennfahrer nicht. Die neue Saison begann schon am 2. Januar mit einen Ganztags- Training bei bitterkaltem Wetter.

Autor:

Stefan Reimet aus Holzwickede

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