Gymnasium Langenberg: Handy bleibt in der Tasche!

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Seit der letzten Schulkonferenz ist es amtlich: Ab dem 26. April tritt am Langenberger Gymnasium die neue Handynutzungsordnung in Kraft.

Und diese gilt nicht nur für Smartphones, sondern für alle Telekommunikationsmedien wie Telefone, E-Books, I-Pads und viele andere neue Medien, die die Schüler von der „Konzentration auf Schule in Schule“ abhalten könnten. So steht es in der neuen Handynutzungsordnung, die alle Schüler und Eltern kürzlich zur Kenntnisnahme unterschrieben haben.
Im Schulalltag heißt das für die Schüler des Gymnasiums konkret: Die Handys bleiben in den Pausen und im Unterricht in den Taschen. Schulleiter Markus Ueberholz: „Wir wollen mehr soziales Miteinander an unserer Schule und das möglichst von ,Gesicht zu Gesicht‘. Das klappt nur, wenn nicht jeder Schüler ständig auf sein Handy oder ähnliches schaut.“ Telefonieren sei hierbei nicht das Hauptproblem, sondern die vielfältigen Möglichkeiten bei der Nutzung eines Smartphones durch den direkten Zugang zum Internet, so Ueberholz. „Da ist eine Kontrolle, wozu der Schüler sein Handy gerade nutzt, unmöglich.“
Spiele, Videos, Fotos, Chats ... die Möglichkeiten der Nutzung sind grenzenlos und darüber hinaus nicht immer legal. „Selbst das heimliche Fotografieren von Personen und das anschließende Herumzeigen stellt eine Straftat dar“, so Susanne Ottner, stellvertretende Schulleiterin und Lehrerin für Mathematik und Musik. „Das wissen die wenigsten. Daher haben wir die Straftatbestände im Zuge der neuen Handy-Regeln auch noch einmal dokumentiert.“

Handys bleiben
in der Tasche

Seit September beschäftigten sich die verschiedenen Gremien wie Schul-, Eltern-, und Schülervertretung mit dem Thema Handynutzung und es gab hier die ganze Bandbreite von Meinungen bezüglich dieses Themas. „Natürlich sahen die Vertreter der Schülervertretung die Reglementierung besonders kritisch, aber seitens der Eltern und des Kollegiums habe es auch durchaus konträre Meinungen gegeben. „Jetzt haben wir, denke ich, eine gute Kompromisslösung gefunden“, so Ottner. „Sollte ein Schüler dringend telefonieren müssen, gibt es hierfür einen besonderen Bereich auf dem Schulhof. Ansonsten bleiben die Handys grundsätzlich auf dem Schulgelände in den Taschen, natürlich auch im Unterricht und in der Mensa.“ Sollte der Schüler sich wiederholt nicht an die Regeln halten, wird das Handy bis zum Ende des Unterrichtstages einbehalten.
Ausnahmen, wie zur fachspezifischen Recherche, könne nur der jeweilige Lehrer gewähren. Auch gebe es spezielle Ausnahmen für die Oberstufe während der Freistunden. Allerdings müssen diese Schüler ihre Handys während der Klausuren beschriftet am Pult abgegeben.
Gerade für die Unterstufe verspricht man sich jetzt eine Verbesserung des schulischen Miteinanders, denn gerade diese Altersklassen seien von der „unreflektierten Handy-nutzung besonders betroffen“, so Ueberholz. Dafür setze man sich jetzt für mehr Spielgeräte auf dem Schulhof ein, um dem Thema „bewegte Pause“ wieder mehr Gewichtung zukommen zu lassen.
Und noch eins ist dem Rektor wichtig zu betonen: „Natürlich müssen die Lehrer mit gutem Beispiel vorangehen. Das ist Voraussetzung.“

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