Anti-Kriegsdemo
Friedenskundgebung am Stadtsaal in Wetter

Auch in der Stadt Wetter setzen sich Menschen für den Frieden in der Ukraine ein. Bei einer Friedensdemonstration kamen 500 Menschen auf den Vorplatz am Rathaus zusammen. | Foto: Stadt Wetter
  • Auch in der Stadt Wetter setzen sich Menschen für den Frieden in der Ukraine ein. Bei einer Friedensdemonstration kamen 500 Menschen auf den Vorplatz am Rathaus zusammen.
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  • hochgeladen von Janina aus dem Siepen

Rund 500 Menschen aus Wetter setzten am Samstag ein starkes Zeichen gegen den Krieg, für die Mitmenschlichkeit und den Frieden. Von der Friedenskundgebung am Stadtsaal – organisiert von den Kirchengemeinden, den politischen Fraktionen im Rat und der Lichtburg – ging ein Signal der Solidarität mit den um ihr Leben und ihre Existenz kämpfenden Menschen in der Ukraine und den vielen Geflüchteten aus.
Bürgermeister Frank Hasenberg zeigte sich in einer kurzen Ansprache beeindruckt von der großen Resonanz auf den Aufruf zur Friedenskundgebung. „Die von Putin entfesselte Invasion in der Ukraine ist ein Angriff auf den Frieden in Europa, es ist ein Angriff auf unsere Werte der Freiheit, der Demokratie und der Menschlichkeit. Es ist ein Angriff auf uns alle.“ Hasenberg lobte die große Hilfsbereitschaft und die Welle der Unterstützung, die so viele Menschen in der Harkortstadt bereits den Menschen in der Ukraine bieten und die sie Kriegsflüchtlingen in Wetter anbieten möchten: „Sie können sicher sein: Wir werden den Geflüchteten, die bei uns in Wetter ankommen, selbstverständlich Schutz und Hilfe bieten.“
Stellvertretend für die christlichen und muslimischen Gemeinden sprachen die Pfarrer Dennis Sommer und Karsten Malz. „Wir stehen hier in Einheit für den Frieden. Wir sind alle erschüttert über die Ereignisse. Umso wichtiger ist es, ein Zeichen zu setzen und geschlossen zu sagen: Das ist Unrecht“, so Sommer. „Wir brauchen Frieden in der Welt, der im Herzen jedes Einzelnen beginnt und durch die Regierungen geschützt wird.“
Anschließend sprach Pfarrer Malz ein Fürbittengebet. Mit Blick auf die Unterstützung für die Kriegsflüchtlinge sagte Bürgermeister Hasenberg: „Sie sind hier bei uns in Wetter willkommen.“ Die Schlussworte am Samstag waren musikalisch und kamen von John Lennon: „Give peace a chance.“

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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