Einsatzreicher Montag für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Die Löschmaßnahmen werden vorbereitet.
  • Die Löschmaßnahmen werden vorbereitet.
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Am Montag, 6. August, war viel los für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Weil der städtische Rettungsdienst bereits in anderen Einsätzen gebunden war, wurde der Tagesdienst der Feuerwehr Wetter (Ruhr) um13:05 Uhr zu einem medizinischen Notfall in die Wasserstrasse gerufen. Eine Person wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr bis zum Eintreffen eines Rettungswagens medizinisch erstversorgt. Nach der Behandlung durch den Notarzt wurde der Rettungsdienst beim Patiententransport zum Fahrzeug unterstützt. Der Einsatz konnte nach guten 40 Minuten beendet werden.

Die Löschgruppe Wengern war am Montagnachmittag um 16:08 Uhr zu einem ausgelösten CO-Warnmelder in einem Einfamilienhaus im Deipenbecker Weg alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle war das Haus schon komplett geräumt. Sofort wurde durch einen Trupp das komplette Objekt mit einem Messgerät kontrolliert. Erhöhte Werte konnten allerdings nicht festgestellt werden. Der Warnmelder wurde demontiert und im Freien gelagert. Auch hier löste dieser immer wieder aus, sodass von einem technischen Defekt ausgegangen wurde. Die ausgerückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten den Einsatz daraufhin nach einer halben Stunde abbrechen.

Weiter ging es für die komplette Feuerwehr Wetter (Ruhr) um 20:18 Uhr im Volmarsteiner Waldgebiet "Im Ostholz". Hier hatten mehrere Anrufer der Kreisleitstelle in Schwelm eine Rauchentwicklung aus diesem Bereich gemeldet. Durch die eingesetzten Kräfte konnte eine Waldfläche von ca. 200 qm vorgefunden werden, welche in Brand geraten war. Das Feuer befand sich in einer Hanglage und breitete sich schnell aus. Nach Aufbau einer ca. 300 m langen Schlauchleitung wurden direkt mehrere Strahlrohre zur Brandbekämpfung vorgenommen.
Zum Schutz der eingesetzten Einsatzkräfte und Materialien wurde eine weitere Schlauchleitung verlegt. Diese wurde als Riegelstellung eingesetzt. Zusätzlich wurde der Bereich im Wald großflächig mit mobilen Beleuchtungsgeräten ausgeleuchtet. Nachdem die ersten Löschmaßnahmen Wirkung gezeigt hatten, konnte festgestellt werden, dass sich das Feuer auf gut 1.000 qm ausgebreitet hatte. Der komplette Waldboden in dem Bereich wurde durch mehrere Trupps eingeschlemmt. Weiterhin mussten einzelne Baumstämme mit der Motorsäge zerkleinert werden, weil sich das Feuer in das Holz gefressen hatte. Die Bereiche wurden dauerhaft mit Wärmebildkameras kontrolliert. Durch die Löschgruppe Grundschöttel wurde abschließend noch eine Brandwache gestellt, welche gegen 1:00 Uhr die Arbeit beendete. Ein großes Dankeschön der Feuerwehr geht an die Anwohner, welche die Einsatzkräfte mit Getränken versorgt hatten und ihnen auch die sanitären Anlagen zur Verfügung stellten.

Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde während des laufenden Einsatzes durch den Löschzug III (Wengern / Esborn) sichergestellt.
Im Laufe der Bereitschaft wurde die Löschgruppe Wengern dann zu einem Hilfeleistungseinsatz in der Straße "Auf der Bleiche" alarmiert. Hier liefen aus einem abgestellten Bagger Betriebsmittel aus. Diese wurden durch die ehrenamtlichen Kräfte aufgefangen. Weitere Maßnahmen waren zunächst nicht erforderlich und wurden am nächsten Tag durch das Ordnungsamt veranlasst.

Der Löschzug II (Volmarstein / Grundschöttel) hatte dann allerdings nicht lange Nachtruhe. Um 1:13 Uhr schrillten die Meldeempfänger erneut. Aus der Vogelsanger Straße wurde ein Kaminbrand gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte zunächst keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden. Durch die Feuerwehrkräfte wurde der Kamin mittels Wärmebildkamera kontrolliert und auch hier konnte nichts festgestellt werden. Da keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren, konnte die Feuerwehr nach zwanzig Minuten den Heimweg antreten.

Der Tagesdienst der Feuerwehr Wetter (Ruhr) kontrollierte heute Morgen um 7:50 Uhr noch einmal die Einsatzstelle im Wald auf eventuell noch vorhandene Glutnester. Der komplette Bereich wurde mit Wärmebildkameras begutachtet, aber es konnten keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt werden. Daraufhin wurde der Einsatz um
8:15 Uhr beendet.

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