Schwimmbecken im Natursee
Zwei 500-Tonnen Kräne hievten 37 Tonnen schweres Becken ins Wasser

Mit zwei 500 Tonnen Kränen wurde das Becken vom Parkplatz über die Bäume ins Wasser gehievt
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Barrierefreies Schwimmen auf 25 x 12,50 m

Über einen Steg, der ebenso barrierefrei ist, wie das 25 x 12,50 m große Becken, zu dem er führt, bietet sich künftig Menschen mit Handicap die Möglichkeit, in der Xantener Südsee zu schwimmen, ohne sich dabei in Gefahr zu begeben.
Zwei 500 Tonnen Kräne hievten am Donnerstag das 37 Tonnen schwere Becken vom Parkplatz über die Bäume in den See und das bei nicht gerade windstiller Witterung.
Eine Herausforderung für die Kranführer, denn die mussten ohne Fehler zusammenarbeiten und jede Bewegung des Kolosses gemeinsam koordinieren. Und doch benötigten sie lediglich eine knappe halbe Stunde für diese Maßarbeit. Ein PS starkes Motorboot brachte das Schwimmbecken dann an die dafür vorgesehene Stelle am Ende des Steges.
1,35 m Wassertiefe hat das Becken, dessen Boden und Seitenwände über Spalten von geringer Größe verfügen, um einen Austausch des Wassers mit dem im See zu ermöglichen.
Stefan Tietz, Mitarbeiter des Freizeitzentrums Xantens und Leiter des Projektes, „Das Becken stellt eine von sieben Maßnahmen im Gesundheitstourismus, den wir an der Xantener Süd- und Nordsee realisieren, dar“.
Über eine rollstuhlgerechte Rampe können behinderte und ältere Menschen in das Becken gelangen. „Ich denke“, so Tietz, „dass man hier demnächst auch Schwimmen lernen kann.
Ingenieur Conrad Hansen aus Kiel ist zufrieden. „Es ist alles optimal gelaufen“, berichtet er und fährt fort, „In dieser Form handelt es sich um eine einmalige Maßnahme in Deutschland“. Jetzt folgen nur noch die Restarbeiten, wie die Befestigung am Steg und weitere. Dann kann das Becken am 07. Juli bei einem Tag der offenen Tür eingeweiht werden.
Die Kosten für die Umsetzung der Baumaßnahmen des Gesundheitstourismus im Bereich des FZX betragen 3,7 Mio Euro, von denen das Land etwa 3 Mio Euro übernimmt. Etwa zehn Prozent der Gesamtkosten schlagen für den Bereich Wasseranwendungen zu Buche.

Randolf Vastmans

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